Ortsgemeinde MandernWappen Mandern: Unter silbernem Schildhaupt, darin ein rotes Balkenkreuz, in grün mit einem schwarzen Industrierad, im Feld ein goldener Nadelbau, begleitet rechts und links von einer goldenen Ähre mit schwarzen Körnern.

 

Ortsbürgermeister

Martin Alten, Im Flürchen 1, 54429 Mandern
Tel.: 06589/919276

 

Einwohner und Fläche

Einwohner: 944
Gemarkung: 815 ha, davon 255 ha Wald, 495 ha landwirtschaftliche Nutzfläche

Geschichte

Um 900 bis 1000 n.Chr. ließ das Trierer Kloster St. Matthias bei "Mandro" oder "Mandre" (Wald) die ersten größeren Rodungen vornehmen. 150 Jahre später wurde an dieser Stelle eine "Eigenkapelle" des Klosters errichtet. Der romanische Turm ist bis heute noch als Turm der Pfarrkirche erhalten. Leibeigenschaft war auch hier bekannt, und in den Weistümer waren die Rechte und Pflichten der Grundherren und der Untertanen festgelegt. 
Im 30 jährigen Krieg wurde Mandern gänzlich verwüstet. 1865 erwarb der preußische Staat die Benutzungsrechte des heutigen Staatswaldes gegen eine jährliche Rente. Aber schon kurze Zeit darauf wurde diese durch eine Kapitalabfindung von 121.000 Goldmark abgelöst. Von den Zinsen konnte die Gemeinde über Jahre hinaus größere Baumaßnahmen finanzieren. 
Auch heute noch ist die reizvoll gelegene Ortsgemeinde von ausgedehnten Wäldern umgeben. 1956 wurden die Bilstein Werke, ein metallverarbeitendes Unternehmen, gegründet; heute finden dort zahlreiche Menschen einen festen Arbeitsplatz.


örtliche Einrichtungen

Grundschule, Pfarrbücherei, Kath. Kirche, Jugendheim, Kindergarten, drei Kinderspielplätze, Sportplatz, Sport- und Mehrzweckhalle, Tennisanlage, ausgebaute Wanderwege


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Vereine

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