
Franz Mersch, Zerfer Straße 22, 54314 Vierherrenborn
Tel. 06587/7107
| Einwohner: | 202 |
| Gemarkung: | 850 ha, davon 800 ha landwirtschaftliche Nutzfläche |
Vierherrenborn
war ursprünglich eine bäuerliche Gemeinschaft von Siedlern aus West und Ost,
die ihre neue Heimat zwischen 1937 und 1954 aufbauten. Während der Kriegsjahre
gab es harte Rückschläge, denn die Front zog dreimal über dieses Land hinweg.
In einer Urkunde von 1954 heißt es dazu: "Dank dem zähen und einmütigen
Willen, dem Idealismus und Glauben aller am Werk beteiligten Kräfte konnte mit
Gottes Hilfe 42 Familien diese friedvolle und gesicherte Existenz geschaffen
werden".
Im Oktober 1954 wurde aus den Siedlungen Irsch I und II, die jeweils teilweise
in den Gemarkungen Hentern, Irsch, Wiltingen und Zerf lagen, eine selbständige
Gemeinde, die den Namen Vierherrenborn erhielt. Namensgeber war der Brunnen, an
dem sich gemäß des Wiltinger Scheffenweistums aus dem Jahre 1618 die vier
Herren: die Richter von Sötern und von Warsberg, der Probst zu St. Paulin und
der Kurfürst von Trier trafen.
Seit 1970 gehört die Ortsgemeinde Vierherrenborn der Verbandsgemeinde Kell an.
Bürgerhaus, ausgebaute Wanderwege
| Verbandsgemeindeverwaltung
Kell am See Rathausstraße 1 54427 Kell am See 06589/179-0 |
|
![]() |