Paschel

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Einwohner und Fläche
Einwohner: 239
Gemarkung: 430 ha, davon 143 ha Wald, 257 ha landwirtschaftiche Nutzfläche.


Geschichte
Überliefert ist, daß der Bann Paschel unter drei Schwestern aufgeteilt war. Die erste lebte in dem Hofhaus, die zweite im Hause Marx und die dritte im Hause Loch. Die im Hofhaus lebende Schwester übergab 1532 ihren Anteil dem Kloster St. Matthias. Dieser verblieb bis 1805 im klösterlichen Besitz. Nik. Scholer und Peter Ostreich kauften dieses Land, das inzwischen im Besitz der französischen Regierung war, wieder zurück. Vor dem Hause Marx befand sich ein mit Steinen eingefaßter  Gottesplatz, der als Freiplatz für Flüchtige, echte oder vermeintliche Verbrecher,  galt. Im Jahre 1658 verkaufte die Gemeinde Lampaden, zu der Paschel damals gehörte, 400 Morgen Land, ein Rothbüsch und ein Ohm Wein an das Koster St. Matthias unter dem Vorbehalt des Weiderechts für Paschel. Nach vielen Prozessen über dieses Recht wurde erst in diesem Jahrhundert durch das Kölner Oberlandesgericht entschieden, daß dieses Weiderecht auf den Wiesen des Benrather Hofgutes nach der jeweiligen Grummeternte zu Recht besteht. Auch heute noch ist der schöne Ort landwirtschaftlich geprägt.
örtliche Einrichtungen

Bürgerhaus, Feuerwehrgerätehaus, Reitwege, ausgebaute Wanderwege

Im Schillertshaag 2
54314 Paschel

Telefon (06587) 993961

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