Landtagswahl 2016; vorläufiges amtliches Endergebnis

Verbandsgemeinde Kell am See , den 16.03.2016

Die Wählerinnen und Wähler haben über die Zusammensetzung des 17. rheinland-pfälzischen Landtages entschieden. Ihm werden erstmals in der Geschichte des Landes fünf Parteien angehören. Stärkste Kraft wurde nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis die SPD mit einem Landesstimmenanteil von 36,2 Prozent. Das war gegenüber der Wahl von 2011 ein Zugewinn von 0,5 Prozentpunkten. Die CDU erreichte 31,8 Prozent, 3,4 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Drittstärkste Kraft wurde die AfD, die erstmals bei einer Landtagswahl antrat und 12,6 Prozent der Stimmen erhielt. Die FDP, auf die 6,2 Prozent der Stimmen entfielen, zieht als viertstärkste Kraft in den Landtag ein, dem sie in den vergangenen fünf Jahren nicht angehört hatte; die Liberalen gewannen 2,0 Prozentpunkte hinzu. Die GRÜNEN verloren gegenüber der vorigen Wahl 10,1 Prozentpunkte und kamen auf 5,3 Prozent der Stimmen.

 

Die Parteien, die den Sprung in den Landtag nicht schafften, vereinigen insgesamt 7,9 Prozent der Stimmen auf sich. Davon erhielt die Partei DIE LINKE 2,8 Prozent, 0,2 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Die FREIEN WÄHLER erreichten erneut 2,3 Prozent der Stimmen. Alle übrigen Parteien erzielten Stimmenanteile von jeweils weniger als ein Prozent.

Aufgrund dieser Stimmenergebnisse entfallen im neuen rheinland-pfälzischen Landtag auf die SPD 39 Sitze. Die CDU erhält 35 Sitze, die AfD 14 Sitze, die FDP erreicht 7 Sitze, die GRÜNEN 6 Sitze.

 

Die Wahlbeteiligung lag bei 70,4 Prozent, das waren 8,6 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2011. Damit ist wie Wahlbeteiligung zum zweiten Mal in Folge angestiegen. Im Jahr 1983 hatten sich über 90 Prozent der Wahlberechtigten an der Landtagswahl beteiligt, die allerdings zeitgleich mit der Bundestagswahl stattfand. Danach war die Beteiligung bis 2006 von Wahl zu Wahl gesunken.

 

Landeswahlleiter Jörg Berres bedankt sich bei über 40.000 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern in 4.824 Stimmbezirken und bei rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Verwaltungen für die engagierte und zuverlässige Durchführung der Wahlen und schnelle Ermittlung des vorläufigen Wahlergebnisses.

 

Quelle:

Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz
56128 Bad Ems

 

pfeilrechts.gifLandesergebnis Rheinland-Pfalz - vorläufiges Ergebnis

 

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