Deutsche Rentenversicherung

Verbandsgemeinde Kell am See , den 06.07.2017

Keine Sozialabgaben bei Ferienjobs


Schüler und Studenten, die einen Ferienjob haben, können ihren Verdienst meist komplett behalten, denn sie müssen keine Beiträge zur Rentenversicherung sowie zur Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung zahlen.


Ferienjobs gelten als kurzfristige Beschäftigungen für die keine Sozialabgaben anfallen. Ist ein Job von vornherein auf höchstens 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr befristet, spielt es keine Rolle, wie hoch der Verdienst ist. Mehrere Ferienjobs werden aber zusammengerechnet und dürfen dann die Grenze nicht überschreiten.


Wer länger arbeitet, ist rentenversicherungspflichtig als Minijobber - selbst wenn er monatlich nicht mehr als 450 Euro verdient. Er zahlt dann einen Eigenbeitrag von zurzeit 3,7 Prozent zur Rentenversicherung - bei einem Monatsverdienst von 450 Euro sind das 16,65 Euro. Das hat den Vorteil, dass er als Minijobber das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung erwirbt, wie Reha-Leistungen oder Rente wegen Erwerbsminderung. Auch die staatliche Förderung der Riester-Rente kann er nutzen. Wer hierauf verzichten will, muss einen Antrag stellen, damit keine Rentenbeiträge abgezogen werden.


Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.