Verbandsgemeinde Kell am See

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Aktuelle Meldungen

Naturpark fördert die zukunftsfeste Entwicklung der Kommunen

(13.07.2018)

Um eine zukunftsorientierte Entwicklung der Region gemeinsam mit der Bevölkerung zu gewährleisten, unterstützt und fördert der Naturpark die Erhaltung und Weiterentwicklung einer regionalspezifischen attraktiven Kulturlandschaft. Ziel ist es die Wertschöpfung in der Naturpark-Region zu erhöhen und eine zukunftsfeste Entwicklung zu gewährleisten. Gemeinsam mit den Akteuren der Naturpark-Mitgliedskommunen, vieler engagierter Menschen und Institutionen vor Ort, kann der Naturpark Saar-Hunsrück zukunftsorientiert gestaltet und regionalspezifisch erhalten werden.

Die Sicherung einer lebenswerten zukunftsfesten Heimat mit hoher Wohnqualität sowie facettenreichem Freizeit- und Erholungswert überzeugt Menschen hier wohnen zu bleiben. Eine nachhaltige Landschaftspflege und -nutzung bewahrt die wertvollen Lebensräume der heimischen Tier- und Pflanzenarten in unserem Naturpark Saar-Hunsrück. Hierzu bedarf es einer naturschonenden und landschaftsverträglichen touristischen, gewerblichen, weinbaulichen, land-, forst- und wasserwirtschaftlichen Nutzung. Der Naturpark Saar-Hunsrück steht für die Zukunft des ländlichen Raumes. Eine Investition in unseren Naturpark lohnt sich daher für die Menschen, die Natur und die Region.

Entsprechend dieser Zielsetzungen des Naturparks werden vom Land Rheinland-Pfalz jährlich Fördermittel zur Umsetzung des Naturpark-Handlungsprogramms bereitgestellt. Gegenstand der Förderung sind Projekte und Maßnahmen, die den sechs vom Umweltministerium vorgegebenen Handlungsfeldern des in diesem Jahr fortzuschreibenden Naturpark-Handlungsprogramms für die Jahre 2019 bis 2028 entsprechen:

Projekte und Maßnahmen zur:

  1. Sicherung der biologischen Vielfalt, Landschaftspflege und -entwicklung
  2. naturnahen und naturverträglichen Erholung
  3. Bildung für nachhaltige Entwicklung und Information zu Natur und Landschaft

Initiierung von:

  1. dauerhaft umweltgerechten Landnutzungen
  2. nachhaltigem Tourismus
  3. Mitwirkung an einer nachhaltigen Regionalentwicklung

Gemäß der Beschlussfassungen der Vereinsgremien werden diesen sechs Handlungsfeldern die in den Mitglieder-Workshops neu festgelegten Querschnitts-Themenfelder zugeordnet. Diese sind: gesunde Naturpark-Dörfer, nachhaltiger und barrierefreier Natur- und Kulturtourismus und Synergien mit den benachbarten Nationalen Naturlandschaften, dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald im Naturpark und dem benachbarten Naturpark Soonwald-Nahe. Die Zuwendungen können je nach Maßnahme bis zu 80 % der förderfähigen Kosten betragen. Für Natur- und Artenschutzmaßnahmen ist eine 100 %-Förderung möglich. Gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen wie z. B. Ausgleichsmaßnahmen sind nicht förderfähig.

 

Antragssteller können Kommunen und Vereine im rheinland-pfälzischen Teilgebiet des Naturparks sein.

Die Antragsformulare 2019 sind unter www.naturpark.org, „Aktuelles“ Downloads abrufbar.

Förderanträge für das Maßnahmenjahr 2019 sind bei der Geschäftsstelle des Naturparks Saar-Hunsrück in zweifacher Ausfertigung bis zum 14. September 2018 über die zuständige Verbandsgemeinde/Gemeinde einzureichen.

Weitere Informationen: Geschäftsstelle Naturpark Saar-Hunsrück, Trierer Straße 51, 54411 Hermeskeil, Tel. 06503 9214-0, Fax: 06503 9214-14, Ansprechpartnerin: Dipl.-Umweltwissenschaftlerin Susanne Schmid.

Hintergrundinformation:

Alljährlich setzt der Naturpark-Trägerverein gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Vereinen Projekte zur naturverträglichen Erholung, Umweltbildung, Landschaftspflege sowie nachhaltigen Tourismus und Regionalentwicklung um. 2017 wurden u. a. folgende Projekte durchgeführt:

  • Durchführung ganzjähriger Umweltbildungsveranstaltungen für Schulklassen und Jugendgruppen sowie für Kinder, Erwachsene und Familien
  • Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren
  • "Potenzialstudie Trauntal", Modellhaftes Kooperationsprojekt von zehn Ortsgemeinden im Trauntal, Projektträger Verbandsgemeinde Birkenfeld
  • Aktivierung der Naturpark-Dörfer Achtelsbach und Mackenrodt in den Verbandsgemeinden Birkenfeld und Herrstein
  • Erweiterung Streuobst-Erlebnispfad mit zwei interaktiven Stationen in der Ortsgemeinde Mackenrodt, Verbandsgemeinde Herrstein
  • Wiederansiedlung von Arnika mit Regiosaatgutvermehrung
  • Erneuerung von Beschilderungen des Saar-Hunsrück-Steiges und der Traumschleifen im Erholungsgebiet Hochwald zwischen Mosel und Saar e. V
  • Studie zur Weiterentwicklung des Naturparks zur Fortschreibung des Handlungsprogramms für die Jahre 2019 bis 2028

Foto zur Meldung: Naturpark fördert die zukunftsfeste Entwicklung der Kommunen
Foto: Naturpark fördert die zukunftsfeste Entwicklung der Kommunen

Kommunal- und Verwaltungsreform

(05.06.2018)

Lewentz: Neue Zusammenschlüsse stärken kommunale Strukturen


Mit den drei aktuell im Landtag einstimmig beschlossenen Gesetzen zum Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Gerolstein, Hillesheim und Obere Kyll, sowie zum Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg und zum Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Bad Ems und Nassau, ist die 1. Stufe der Kommunal- und Verwaltungsreform (KVR I) einen weiteren bedeutenden Schritt vorangekommen. „Wir haben bislang mit 31 Landesgesetzen Gebietsänderungsmaßnahmen geregelt, die sieben verbandsfreie Gemeinden mit einem eigenen Gebietsänderungsbedarf, 59 Verbandsgemeinden, davon 37 Verbandsgemeinden mit einem eigenen Gebietsänderungsbedarf, und eine große kreisangehörige Stadt einbeziehen. Ziel ist stets, die Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Verwaltungskraft kommunaler Strukturen vor Ort zu verbessern“, betonte Innenminister Roger Lewentz.


„Schon jetzt ist die KVR I die größte kommunale Strukturreform seit der großen Kommunalreform Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre“, so Lewentz. Überwiegend erstrecken sich die Gesetze auf freiwillige Zusammenschlüsse. Zwischenzeitlich sind die in 25 Landesgesetzen geregelten Fusionen umgesetzt worden.


Derzeit laufen weitere Gebietsänderungsprozesse. Sie sind unterschiedlich weit fortgeschritten. Die noch anstehenden Gebietsänderungen auf der Ebene der verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden sollen soweit als möglich bis Mitte 2019 auf den Weg gebracht werden.
MINISTERIUM DES INNERN UND FÜR SPORT
Mainz, 26. Februar 2018
42/ 2018
Verantwortlich (i.S.d.P.)
Joachim Winkler
Pressesprecher
Telefon 06131 16-3460
joachim.winkler@mdi.rlp.de
Schillerplatz 3-5
55116 Mainz Pressestelle@mdi.rlp.de
Telefon 06131 16-3220

Foto zur Meldung: Kommunal- und Verwaltungsreform
Foto: Kommunal- und Verwaltungsreform

Landesgesetz über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg

(23.05.2018)

Im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz wurde das Landesgesetz über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg vom 08. Mai 2018 bekanntgemacht. Sie finden den Gesetzestext im Downloadbereich.

[Landesgesetz]

Foto zur Meldung: Landesgesetz über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg
Foto: Landesgesetz über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg

Abstimmungsergebnisse zum Fusionsvertrag

(05.03.2018)

Übersicht der Abstimmungen zum Fusionsvertrag

 

Der nachfolgende Link verweist auf die Übersichtsseite zu den Abstimmungsergebnissen der einzelnen Ortsgemeinden:

[Abstimmungsergebnisse]

Foto zur Meldung: Abstimmungsergebnisse zum Fusionsvertrag
Foto: Übersicht Abstimmung über Fusionsvertrag

Informationen aus erster Hand

(11.12.2017)

Auf unterschiedlich großes Interesse sind die beiden Bürgerinformationsabende zur geplanten Fusion der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg in Saarburg und in Mandern gestoßen. Während die Einladung der beiden Bürgermeister an alle Einwohner der Verbandsgemeinden in Saarburg am Montag vergangener Woche gerade einmal knapp 60 Interessierte in die Stadthalle lockte, waren es am Tag darauf in der Siebenbornhalle in Mandern doppelt so viele.

 

Journalist Thomas Vatheuer führte an beiden Abenden durch die gleich konzipierte, eineinhalb beziehungsweise in Mandern zweistündige Veranstaltung. Im ersten Teil des Abends erhielten die Zuhörer Informationen „aus erster Hand“. Ansprechpartner für die jeweiligen Themenkomplexe holte Vatheuer dazu auf die Bühne. So beantworteten die Bürgermeister Jürgen Dixius (Saarburg) und Martin Alten (Kell am See) Fragen zu den Hintergründen und den Argumenten für eine Fusion der beiden Verbandsgemeinden. Die Büroleiter Rudolf Klein (Saarburg) und Norbert Willems (Kell am See) erläuterten erwartete Synergieeffekte, Einsparmöglichkeiten und Qualitätsverbesserungen innerhalb einer fusionierten Verwaltung.

 

Während Stefanie Koch, Geschäftsführerin der Saar Obermosel Touristik e.V. (Saarburg/Konz), und Walburga Meyer, Geschäftsführerin des Hochwald Ferienland e.V., die jeweiligen Alleinstellungsmerkmale ihrer touristischen Bereiche sowie das Verbindende und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit beschrieben, schilderten Saarburgs Werkleiter Franz Petri und Werkleiter Jörg Jost (Kell am See), wo im Bereich zweier fusionierter Verbandsgemeindewerke Vorteile und Einsparmöglichkeiten liegen. Auch die Verantwortlichen der Feuerwehr kamen in Saarburg mit Wehrleiter Bernhard Hein sowie Wehrleiter Torsten Marx (Kell am See) und in Mandern mit dem stellvertretenden Wehrleiter Thorsten Petry (Saarburg) und Torsten Marx zu Wort.

 

Im Anschluss an diesen ersten Block hatten in Saarburg wie in Mandern die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Auch hier war die Resonanz in Mandern deutlich höher als in Saarburg.

 

Im März 2016 war die Verbandsgemeinde Kell am See im Zuge der vor einigen Jahren vom Land gestarteten Kommunalreform durch das rheinland-pfälzische Innenministerium aufgefordert worden, sich nach einem Fusionspartner umzuschauen. Auf die Frage, warum sich die VG Kell am See nach Sondierungsgesprächen mit den Verbandsgemeinden Ruwer, Hermeskeil und Saarburg schließlich für die Aufnahme von Fusionsgesprächen mit der VG Saarburg entschieden hat, antwortete Bürgermeister Martin Alten: „Uns war klar, dass wir uns nach der Aufforderung durch das Land bewegen müssen, sonst wären wir bewegt worden. Wir wollten sicher aufgestellt sein durch die Fusion mit einer Verbandsgemeinde mit einer gewissen Größe. Votum des Verbandsgemeinderates Kell am See im November 2016 war auch, dass die VG Kell am See als Einheit fusioniert. Während das mit der VG Hermeskeil schwierig geworden wäre, wo derzeit noch unklar ist, ob die nicht mit der VG Thalfang fusioniert, die sich ebenfalls nach einem Partner umschauen muss, sah das mit der VG Saarburg günstiger aus.“ Zudem – und das betonte auch sein Amtskollege Jürgen Dixius – hätten Teile der heutigen VG Kell am See vor der jüngsten Kommunalreform im Jahr 1969  bereits zum früheren Kreis Saarburg gehört.

 

Aus Sicht beider Verwaltungschefs wird sich für die Bürger einer fusionierten VG Saarburg-Kell mit Verwaltungssitz in Saarburg und einer Außenstelle in Kell am See kaum spürbar etwas ändern. Allgemeine Erledigungen wie das Ausstellen eines Personalausweises seien künftig auch in Kell noch möglich. Darüber hinaus gehörten Gänge zur Verwaltung ohnehin nicht zum Alltag der Menschen, seien eher die Ausnahme. Und wer sich wie und wo in seinem privaten, schulischen oder beruflichen Umfeld bewege, sei auch nach einer Fusion jedem selbst überlassen.

 

Für den Saarburger Bürgermeister bietet eine fusionierte Verbandsgemeinde Saarburg-Kell mit dann rund 33.000 Einwohnern die Chance, sich als starke VG innerhalb des Kreises Trier-Saarburg positionieren zu können. Wenn die VG Saarburg jetzt nicht handele, verpasse sie die Chance, sich in Zukunft zu vergrößern. Zudem mit einem nächsten Schritt der Kommunalreform auf Kreisebene fest zu rechnen sei.

 

Von einer „sehr sachlichen und von Fairness geprägten Atmosphäre“ sprachen beide Bürgermeister, angesprochen auf die Stimmung in den Sitzungen der sogenannten Lenkungsgruppe. Die Lenkungsgruppe hatte seit Anfang dieses Jahres neun Mal getagt, um auf Basis zusammengetragener Daten und Fakten zu analysieren, ob eine Fusion darstellbar und sinnvoll ist. Ihr gehörten die beiden Bürgermeister und ihre Beigeordneten, die beiden Büroleiter, je zwei Vertreter der Fraktionen der VG-Räte sowie – je nach Thema – Experten aus den Verwaltungen und den Bereichen Feuerwehr und Tourismus an. Auch eine externe Kommunalberatung war zur Analyse und Einschätzung hinzugezogen worden. In ihrer letzten Sitzung am 21. November hat die Lenkungsgruppe einstimmig für den Entwurf eines Fusionsvertrages gestimmt.

 

Beide Büroleiter wie auch die Werkleiter schilderten überzeugt, dass sie sich von der Fusion Einsparungen und Synergieeffekte versprechen. Das habe nicht zuletzt auch das Gutachten der BPF-Kommunalberatung  attestiert. Mittel- bis langfristig könnten die Werke jährlich rund 400.000 Euro einsparen. Bei den Personal- und Sachkosten der Verwaltung beläuft sich das prognostizierte Einsparpotenzial mittel- bis langfristig auf rund 642.000 Euro jährlich.

 

Größere Einheiten seien schlagkräftiger, Spezialisierungen innerhalb der Fachbereiche eher möglich, was auch die Qualität der Arbeit verbessere und somit den Bürgern zugute komme.

 

Von Vorteilen beim Beschaffen von Material und der Ausrüstung sowie bei der Ausbildung des Nachwuchses sprachen die Vertreter der Feuerwehr. Die Zahl der Einheiten, die jeweilige Struktur sowie die Ausrückbereiche blieben ohnehin unangetastet von der Fusion.

 

Da, wo es sich anbietet und sinnvoll ist, zusammenzuarbeiten, wollen auch die beiden Touristikerinnen in ihren Bereichen nach einer Fusion die Synergieeffekte nutzen und dadurch ihren Marktauftritt  weiter ausbauen.

 

Fragen aus der Zuhörerschaft zielten unter anderem auf die „Hochzeitsprämie“. Die in Aussicht gestellten zwei Millionen Euro würden vorrangig zur Tilgung von Krediten verwendet, erklärten die Bürgermeister. Entwarnung gab es auf die Frage, ob die Fusion Personaleinsparungen nach sich ziehe. Es werde niemand entlassen, so die klare Aussage. Klare Antwort auch auf die Frage, ob das Verbandsgemeinde-Orchester Kell am See künftig weiterhin finanziell gefördert wird: Das sei so im Fusionsvertrag festgehalten, informierte Alten.

 

Ebenfalls unangetastet bleiben nach einer Fusion auch die Feuerwehren, versicherte Bürgermeister Dixius. Auf die Frage, ob alle Wehren erhalten bleiben, sagte er: „Ich war selbst über viele Jahre aktiver Feuerwehrmann und weiß, wie unverzichtbar die Wehren nicht nur für ihre ursprüngliche Aufgabe sind. In vielen Ortsgemeinden tragen sie entscheidend zum kulturellen Leben bei, ohne sie gäbe es keinen St-Martinsumzug und viele Feste nicht. Wir sind stolz, auf die dann rund 1000 Aktiven und legen großen Wert darauf, dass alle Wehren erhalten bleiben.“

 

Die Befürchtung einer Zuhörerin, in einem künftigen VG-Rat falle die VG Kell am See hinsichtlich der Anzahl seiner Mitglieder „hinten runter“, entkräfteten die Bürgermeister: Das sei „Sache der Wähler“, sie bestimmten die Zusammensetzung mit ihrer Stimmabgabe. Voraussichtlich Ende 2018 werde ein neuer VG-Rat Saarburg-Kell gewählt.

 

Bei der Nachfrage eines Zuhörers, warum man nicht die Bürger über eine Fusion habe entscheiden lassen, ergriff Moderator Thomas Vatheuer das Wort und verwies auf die ausführlichen Ausführungen der Bürgermeister dazu. Die hatten klar gestellt, dass dieses komplexe Thema fundiertes Wissen über den Aufbau, die Funktion und Aufgaben einer Verwaltung erfordere und sich deshalb wenig für einen Bürgerentscheid eigne. Zudem seien sie durch die von ihnen gewählten Ratsmitglieder in den Orten vertreten.

Foto zur Meldung: Informationen aus erster Hand
Foto: Informationen aus erster Hand

Text des Fusionsvertrages

(04.12.2017)

ENTWURF

 

 

 

 

Fusionsvertrag

Freiwillige Fusion der Verbandsgemeinden

Kell am See und Saarburg

 

Präambel

 

 

Das Land Rheinland-Pfalz hat mit dem Ersten Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform vom 28.09.2010 die Zielvorgabe definiert, die kommunalen Ge­bietskörperschaften in die Lage zu versetzen, langfristig die eigenen und die übertra­genen Aufgaben in fachlich hoher Qualität, wirtschaftlich sowie bürger- und ortsnah wahrzunehmen.

 

Da die Verbandsgemeinde Kell am See weniger als 12.000 Einwohner hat und die gesetzlich normierten Ausnahmetatbestände nicht zutreffen, erkennt die Landesre­gierung für die Verbandsgemeinde Kell am See einen Gebietsänderungsbedarf. Sie empfiehlt deshalb, auf eine freiwillige Gebietsänderung hinzuwirken.

 

Nach Sondierungsgesprächen hat der Verbandsgemeinderat Kell am See beschlos­sen, eine freiwillige Fusion mit der Verbandsgemeinde Saarburg zu prüfen. Der Ver­bandsgemeinderat Saarburg hat dem zugestimmt.

Durch einen eigens hierfür gegründeten Lenkungsausschusses, dessen Mitglieder von den Verbandsgemeinderäten Kell am See und Saarburg bestimmt wurden, wurde ein Fusionsvertrag vorbereitet.

 

Die Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg beabsichtigen, im Interesse ihrer Gemeinden und der Einwohnerinnen und Einwohner die Freiwilligkeitsphase der Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten zu nutzen. Sie streben an, durch eine freiwillige Gebiets-änderung aus den bisherigen Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg zum 1. Januar 2019 eine neue zukunftsfähige und leistungsstarke Verbandsgemeinde zu bilden.

 

In der neuen Verbandsgemeinde werden etwa 33.000 Einwohner in der Stadt Saar­burg und den 28 Ortsgemeinden auf einer Fläche von rd. 360 km² leben.

 

Über den nachstehenden Fusionsvertrag haben abgestimmt:

 

Gremium

Datum

Abstimmungsergebnis

Verbandsgemeinderat Kell am See

 

 

Ortsgemeinderat Baldringen

 

 

Ortsgemeinderat Greimerath

 

 

Ortsgemeinderat Heddert

 

 

Ortsgemeinderat Hentern

 

 

Ortsgemeinderat Kell am See

 

 

Ortsgemeinderat Lampaden

 

 

Ortsgemeinderat Mandern

 

 

Ortsgemeinderat Paschel

 

 

Ortsgemeinderat Schillingen

 

 

Ortsgemeinderat Schömerich

 

 

Ortsgemeinderat Vierherrenborn

 

 

Ortsgemeinderat Waldweiler

 

 

Ortsgemeinderat Zerf

 

 

 

Verbandsgemeinderat Saarburg

 

 

Ortsgemeinderat Ayl

 

 

Ortsgemeinderat Fisch

 

 

Ortsgemeinderat Freudenburg

 

 

Ortsgemeinderat Irsch

 

 

Ortsgemeinderat Kastel-Staadt

 

 

Ortsgemeinderat Kirf

 

 

Ortsgemeinderat Mannebach

 

 

Ortsgemeinderat Merzkirchen

 

 

Ortsgemeinderat Ockfen

 

 

Ortsgemeinderat Palzem

 

 

Stadtrat Saarburg

 

 

Ortsgemeinderat Schoden

 

 

Ortsgemeinderat Serrig

 

 

Ortsgemeinderat Taben-Rodt

 

 

Ortsgemeinderat Trassem

 

 

Ortsgemeinderat Wincheringen

 

 

 

 

Vertrag über den freiwilligen Zusammenschluss

der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg

 

§ 1

Freiwillige Bildung einer neuen Verbandsgemeinde

 

(1) Die Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg schließen sich zu einer Verbandsgemeinde zusammen. Die Verbandsgemeinde umfasst das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Kell am See mit den zugehörenden 13 Gemeinden und Verbandsgemeinde Saarburg mit den zugehörenden 16 Gemeinden.

 

(2) Die neue Verbandsgemeinde wird Rechtsnachfolgerin der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg.

 

(3) Zeitpunkt des Zusammenschlusses ist der 1. Januar 2019.

 

§ 2

Name, Sitz und Wappen

 

(1) Die neue Verbandsgemeinde trägt den Namen Verbandsgemeinde Saarburg-Kell.

 

(2) Dienstsitz der Verwaltung ist Saarburg.

 

(3) Eine Außenstelle der Verwaltung wird in Kell am See eingerichtet.

 

(4) Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell führt das Wappen der bisherigen Verbandsgemeinde Saarburg weiter.

 

§ 3

Personal

 

(1) Die neue Verbandsgemeinde Saarburg-Kell übernimmt das bei den Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg beschäftigte Personal.

 

(2) Die erworbenen Rechte und Anwartschaften des Personals bleiben unberührt.

 

(3) Nach der Bildung der neuen Verbandsgemeinde Saarburg-Kell führen die bei den bisherigen Dienststellen gebildeten Personalräte die Geschäfte bis zur Wahl des neuen Personalrates, längstens sechs Monate nach dem Fusionstermin, gemeinsam fort. Gleiches gilt, unter Zugrundelegung der gesetzlichen Vorschriften, für die Neuwahl der Jugend- und Auszubildenden- sowie der Schwerbehindertenvertretung.

 

§ 4

Beigeordnete

 

(1) Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell hat einen hauptamtlichen Beigeordneten und drei ehrenamtliche Beigeordnete.

 

(2) Dem hauptamtlichen Beigeordneten werden Geschäftsbereiche übertragen.

 

§ 5

Schulen und Kindertagesstätten

 

(1) Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell übernimmt die Grundschulen, die in Trägerschaft der bisherigen Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg stehen.

 

(2) Das in 2017 durch den Verbandsgemeinderat Kell am See beschlossene Grundschulkonzept der Verbandsgemeinde Kell am See wird entsprechend umgesetzt.

 

(3) Die Grundschulen in Trägerschaft der Gemeinden bleiben unberührt.

 

(4) Die kommunalen Kindertagesstätten verbleiben in der Trägerschaft der Gemeinden.

 

§ 6

Brand- und Katastrophenschutz

 

(1) Die bestehenden Feuerwehreinheiten in den bisherigen Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg bleiben unverändert bestehen.

 

(2) Die Wehrleitung der künftigen Verbandsgemeinde besteht aus dem Wehrleiter und drei Stellvertretern. Die Wahl der neuen Wehrleitung soll erst nach einer Übergangsphase erfolgen.

Der Wehrleitung der neuen Verbandsgemeinde sollen mindestens je ein Feuerwehrmitglied aus den Gebieten der bisherigen Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg angehören. Die bisherigen Wehrleiter und Stellvertreter bleiben bis zur Bestellung und Ernennung der neuen Wehrleitung in ihren Funktionen für die bisherigen Gebiete zuständig.

 

(3) Die Atemschutzwerkstätten in Saarburg und Zerf bleiben bei unveränderter  Organisationsstruktur bestehen.

 

(4) Die Feuerwehreinsatzzentralen in Saarburg und Kell am See bleiben bei unveränderter Organisationsstruktur bestehen.

 

§ 7

Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen

 

(1) Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell wird Trägerin der zentralen Sportanlagen Freibad Hochwald und der Freizeitbäder Saarburg mit Frei- und Hallenbad.

 

(2) Die Schulturnhallen in Trägerschaft der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg bleiben erhalten und werden zur außerschulischen Nutzung dem Breitensport und Kulturtreibenden zur Verfügung gestellt.

 

(3) Die Sportanlagen der Gemeinden bleiben unberührt.

 

§ 8

Wirtschafts- und Tourismusförderung

 

(1) Die Gemeinden haben die Tourismusförderung auf die Verbandsgemeinde übertragen.

 

(2) Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell nimmt die Aufgaben der Wirtschafts- und Tourismusförderung, soweit sie von überörtlicher Bedeutung sind, als Selbstverwaltungsaufgaben wahr.

 

(3) Die Tourismusförderung ist in der Verbandsgemeinde Kell am See und in der Verbandsgemeinde Saarburg jeweils als Verein organisiert. Wegen der unterschiedlichen Zielgruppen sollen beide Vereine in der bisherigen Form auch nach einer Fusion bestehen bleiben.

 

(4) Die Finanzierungen der Tourismusorganisationen sind unterschiedlich gestaltet. Die jetzigen Finanzierungsmodelle bleiben nach der Fusion der Verbandsgemeinden unverändert.

 

§ 9

Flächennutzungsplan

 

Die Flächennutzungspläne für das Gebiet der bisherigen Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg gelten fort bis sie aufgehoben oder durch einen neuen ersetzt werden.

 

§ 10

Ortsrecht

 

(1) In dem Gebiet der bisherigen Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg gilt das an dem Tag der Gebietsänderung bestehende Ortsrecht fort bis es aufgehoben oder durch neues Ortsrecht ersetzt wird.

 

(2) Das von den jeweiligen Gemeinden erlassene Ortsrecht bleibt von der Fusion unberührt.

 

§ 11

Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung

 

(1) Die Aufgaben der Abwasserbeseitigung für die Gemeinden der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg gehen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die neue Verbandsgemeinde (Eigenbetrieb VG-Werke) über.

 

(2) Die Aufgaben der Wasserversorgung für die bisherigen Gemeinden der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg gehen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die neue Verbandsgemeinde (Eigenbetrieb VG-Werke) über. Bezüglich der Aufgaben und der Mitgliedschaft in der AöR Wasserversorgung Saar-Obermosel (WSO) tritt die neue Verbandsgemeinde in die Rechte und Pflichten der bisherigen Verbandsgemeinde Saarburg ein.

 

(3) Die fusionierten Werke sollen als Eigenbetrieb geführt werden. Den VG-Werken können weitere Aufgaben zugeordnet werden.

Die VG-Werke können nach Überprüfung zu einem späteren Zeitpunkt in eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) überführt werden.

 

(4) Die Vereinheitlichung der Entgeltstrukturen wird in den Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg in 2018 beschlossen. Die Umsetzung soll bis spätestens 2021 erfolgen.

 

(5) Es wird eine Zusammenführung der Abrechnungsgebiete angestrebt. Die Zusammenführung soll nach Erreichen der zu erwartenden Einsparungen und Synergieeffekten erfolgen.

 

(6) Sitz der Werke ist Saarburg.

 

§ 12

Verbandsgemeinde-Umlage

 

(1) Der Satz der allgemeinen Umlage der jetzigen Verbandsgemeinde Kell am See ist deutlich höher als der der Verbandsgemeinde Saarburg. Durch Synergieeffekte und Kosteneinsparungen sollen die Voraussetzungen für einen einheitlichen Umlagesatz erreicht werden.

 

(2) Eine fusionsbedingte Erhöhung der Umlage für die Gemeinden der bisherigen Verbandsgemeinde Saarburg wird ausgeschlossen.

 

(3) Solange die Ziele gem. Absatz 1 nicht erreicht sind, kann eine abweichende Umlage von den Ortsgemeinden der bisherigen Verbandsgemeinde Kell am See erhoben werden. Hierüber entscheidet der Rat der neuen Verbandsgemeinde unter Berücksichtigung der durch die freiwillige Fusion zu erwartenden Einsparungen und unter Einbeziehung der vom Land Rheinland-Pfalz zugesagten Entschuldungshilfe. Als Basis dienen dabei die Haushaltsgrundlagen für das Jahr 2019.

 

§ 13

Jahresabschlussarbeiten

 

Die Verbandsgemeindeverwaltungen Kell am See und Saarburg sind verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2018 sämtliche Jahresabschlüsse mit Berichten und Prüfungs- und Beschlussverfahren bis einschließlich des Jahres 2016 zu erstellen.

 

§ 14

Kulturelle Veranstaltungen von überregionaler

Bedeutung und Verbandsgemeindeorchester

 

Die kulturellen und sportlichen Veranstaltungen von überregionaler Bedeutung sowie das Orchester der Verbandsgemeinde Kell am See werden von der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell in gleicher Weise wie bisher gefördert.

 

§ 15

Rechtskraft des Vertrages

 

Zur Rechtskraft dieses Vertrages bedarf es der jeweiligen Zustimmung der Verbandsgemeinderäte Kell am See und Saarburg. Die Fusion soll als freiwillige Fusion im Sinne des § 3 des Landesgesetzes über die Grundsätze der Kommunal- und Verwaltungsreform vom 28. September 2010 vollzogen werden. Eine freiwillige Fusion bedarf der Zustimmung der Gemeinden. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn jeweils mehr als die Hälfte der Gemeinden zugestimmt hat und in diesen Gemeinden jeweils mehr als die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner der jeweiligen Verbandsgemeinden wohnen.

 

§ 16

Salvatorische Klausel

 

Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung ganz oder teilweise unwirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

 

§ 17

Inkrafttreten

 

(1) Nach Vorliegen der Zustimmungen gem. § 15 Abs. 1 tritt dieser Vertrag mit dem Datum der Unterzeichnung durch den jeweiligen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kell am See und der Verbandsgemeinde Saarburg in Kraft.

 

(2) Die Protokolle und Präsentationen der Lenkungsgruppe sind diesem Fusionsvertrag beigefügt und sind Bestandteil des Vertrages.

 

Kell am See / Saarburg, den

 

Verbandsgemeinde Kell am See           Verbandsgemeinde Saarburg

 

Martin Alten                                                   Jürgen Dixius

Bürgermeister                                              Bürgermeister

[Fusionsvertrag im pdf-Format]

Foto zur Meldung: Text des Fusionsvertrages
Foto: Text des Fusionsvertrages

250 Ratsmitglieder besuchen Infoabend zu geplanter Fusion

(29.11.2017)

Informationen aus erster Hand in der Saarburger Stadthalle

 

Saarburg/Kell  am See, 29. November 2017. Etwa 250 Mitglieder der Orts- und Verbandsgemeinderäte der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg haben sich bei der zweieinhalbstündigen Infoveranstaltung in der Stadthalle Saarburg am Montag, 27. November, zum Stand der Fusionsgespräche zwischen den beiden Verbandsgemeinden informiert.

 

Einige nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen und kritischen Anmerkungen an Bürgermeister Jürgen Dixius und seinen Keller Kollegen Martin Alten zu richten. Die beiden hatten (etwa 430 Mitglieder der Orts- und Verbandsgemeinderäte) zu dem Abend eingeladen, nachdem die eigens für die Fusionsgespräche gegründete Lenkungsgruppe am 21. November letztmalig zusammengekommen war.

 

Bei dieser Sitzung im Bürgerhaus in Vierherrenborn hat die Lenkungsgruppe den von ihr erarbeiteten Entwurf des Fusionsvertrags einstimmig verabschiedet und geschlossen für die freiwillige Fusion der Verbandsgemeinde Kell am See mit der Verbandsgemeinde Saarburg gestimmt.

Neun Mal hatte die Lenkungsgruppe seit Anfang des Jahres abwechselnd in der Verbandsgemeinde Saarburg und Kell am See getagt, um zu prüfen, ob eine Fusion sinnvoll und darstellbar ist. Mitglieder der Lenkungsgruppe waren die beiden Bürgermeister und die Beigeordneten, die Büroleiter, je zwei Vertreter der Fraktionen der VG-Räte, die Personalratsvorsitzenden sowie – je nach Tagesordnung – Vertreter etwa aus den Bereichen Brandschutz, Tourismus oder Forst.

 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Martin Alten und Jürgen Dixius gab Rudolf Klein, Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg, einen Abriss über die kurze Historie der Fusionsgespräche. Im Zusammenhang mit der vom Land Rheinland-Pfalz vor einigen Jahren begonnenen Kommunalreform – nach der Verbandsgemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern fusionieren sollen -  war die Verbandsgemeinde Kell am See im März 2016 aufgefordert worden, sich nach einem Fusionspartner umzuschauen. Nach Sondierungsgesprächen mit den Verbandsgemeinden Ruwer, Hermeskeil  und Saarburg hatte der VG-Rat Kell am See im November 2016 einstimmig dafür gestimmt, Fusionsgespräche mit der VG Saarburg aufzunehmen.

 

Die Kernthemen-Komplexe Brandschutz/Feuerwehren, Tourismus, Schulen, Wasser und Abwasser sowie Verwaltung seien in den Lenkungsgruppen-Sitzungen beleuchtet worden, berichtete Klein.

In kurzen Einschätzungen fassten Vertreter dieser Themenkomplexe die Ergebnisse der Gespräche für die Ratsmitglieder zusammen. So lautete das Fazit von Bernhard Hein, Wehrleiter der VG Saarburg: „Das passt in beiden Verbandsgemeinden gut zusammen. Die Ausrückbereiche sind festgelegt. Größere Investitionen stehen nicht an.“ Die Wehren beider Verbandsgemeinden hätten in den vergangenen Jahren viel investiert, um sich auf ein technisch hohes Niveau zu bringen. Alle Wehren in beiden Verbandgemeinden blieben in ihren jetzigen Strukturen erhalten.

Hein: „Was uns am Herzen gelegen hat, war, dass wir nicht sofort nach der Fusion eine neue Wehrleitung wählen.“ Bei 13 Wehren in der VG Kell am See und 34 in der VG Saarburg bevorzugten die Feuerwehrleute, dass die Wehren sich zunächst kennenlernen, ein Konzept erarbeiten  und zusammenwachsen können. Erst wenn dies geschehen sei, wolle man eine neue Wehrleitung wählen.

 

Die beiden Geschäftsführerinnen der Tourist-Informationen in Saarburg und Kell am See, Stefanie Koch und Walburga Meyer, berichteten, dass auch ihre Einrichtungen in der bestehenden Form erhalten bleiben. Sie betonten die ähnlichen Strukturen – beide sind als Vereine organisiert – sowie die Unterschiede, was Zielgruppen, strategische Ausrichtung und geografische Gegebenheiten betrifft. „Wo es passt, wollen wir zusammenarbeiten“, formulierte Stefanie Koch. Walburga Meyer unterstrich: „Es ist absolut sinnvoll, die Strukturen beizubehalten.“

 

Zum Punkt „Schulen“ erklärte Bürgermeister Dixius, auch hier werde der in beiden Verbandsgemeinden eingeschlagene Weg nach einer Fusion beibehalten. Sowohl, was die jeweiligen Gebäude- und Betriebsträgerschaften der Grundschulen anbelangt, als auch das vom Keller VG-Rat beschlossene Grundschul-Konzept.

 

Saarburgs Werkleiter Franz Petri erläuterte Zahlen und Fakten rund um die beiden Werke und beschrieb Einsparpotenziale und Synergieeffekte nach einer Fusion. Rund 400.000 Euro jährlich könnten durch Anpassung in unterschiedlichen Bereichen mittel- und langfristig eingespart werden.

 

Werner Theisen von der BPF-Kommunalberatung, der beauftragt worden war, den Personalbedarf und die Synergieeffekte einer fusionierten Verwaltung zu berechnen,  begann sein Fazit mit ausdrücklichem Lob: „Man hat sich sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt.“ Die Lenkungsgruppe habe sich dem Thema gestellt und konstruktiv die Themen abgearbeitet.

Theisen, der als Büroleiter der VG Cochem selbst bereits von Fusionen betroffen war, ermittelt in seinem Gutachten im Quervergleich mit ähnlichen Fusionen ein Einsparpotenzial von rund 603.000 Euro jährlich. In der konkreten „Spitzrechnung“ – unter Berücksichtigung aller örtlichen Besonderheiten – kam er auf mittel- bis langfristige Einsparungen von rund 642.000 Euro. 

 

Schließlich ging Büroleiter Klein den Entwurf des Fusionsvertrags mit allen 17 Paragraphen durch.

Das Angebot, Fragen zu stellen, nutzten einige Ratsmitglieder. Angesprochen auf ein Diskussionspapier einer Wirtschaftsgesellschaft, in dem die These vertreten wird, Fusionen brächten keine Synergieeffekte, erläuterte  Saarburgs Bürgermeister die Vorteile.

Zum einen sei eine fusionierte VG Saarburg-Kell mit dann rund 33.000 Einwohnern die größte im Kreis Trier-Saarburg und habe dadurch bei Verhandlungen mit Dritten eine stärkere Position. Zum anderen biete eine freiwillige Fusion gegenüber einer Zwangsfusion die Chance, die Rahmenbedingungen und Inhalte aktiv selbst mitzugestalten.  Dass Kosteneinsparungen mittel- und langfristig realistisch sind, hätten nicht zuletzt bereits erfolgte Fusionen bewiesen.

 

Dixius betonte, eine Fusion der beiden Verbandsgemeinden bedeute keinesfalls eine Schwächung der Ortsgemeinden. Die Ortsgemeinden büßen bei einer Fusion nichts von ihrer Handlungsfähigkeit und Eigenständigkeit ein.

 

Die Frage eines anderen Ratsmitglieds an Werkleiter Petri, ob die von ihm präsentierten Zahlen der Werke und das genannte  mittel- bis langfristige Einsparpotenzial von rund 400.000 Euro jährlich realistisch seien, bejahte dieser. Die Zahlen beider Werke würden von einem Wirtschaftsprüfer kontrolliert, die prognostizierten Einsparungen seien durchaus realistisch. Auf die Nachfrage, wo Einsparungen möglich seien, antwortete  Petri: „Etwa dadurch, dass man künftig Tätigkeiten bündelt, die derzeit noch jede der beiden Verbandsgemeinden für sich erledigt oder beispielsweise auch bei der Klärschlammverwertung.“

 

Eine kurze Diskussion löste die Bitte eines Ortsbürgermeisters aus der VG Kell am See nach einer „redaktionellen Änderung“ einer Formulierung im Zusammenhang mit der Verbandsgemeinde-Umlage aus. Im Vertragsentwurf steht: „Eine fusionsbedingte Erhöhung der Umlage für die Ortsgemeinden der bisherigen Verbandsgemeinde Saarburg wird ausgeschlossen.“ Der Wunsch war, auf die Definition „für die Ortsgemeinden der bisherigen Verbandsgemeinde Saarburg“ zu verzichten.

Dies sei nicht möglich, erklärte  Jürgen Dixius, da es von Saarburger Seite aus Grundvoraussetzung für die Aufnahme von Fusionsgesprächen gewesen sei, festzuschreiben, dass sich die Umlage für die Ortsgemeinden der VG Saarburg durch eine Fusion nicht erhöht. Das widerspreche indes nicht dem Ziel, die Umlage auch für die Ortsgemeinden der bisherigen VG Kell am See anzupassen, sobald sich die Synergieeffekte beziehungsweise Kosteneinsparungen bemerkbar machten. In den ersten Jahren sei jedoch ganz sicher von einer unterschiedlichen Höhe der Umlagen auszugehen.

 

Kritisch nachgefragt wurde auch nach dem Stand der Jahresabschlüsse, da im Vertragsentwurf steht, dass die Verwaltungen sich verpflichten, „bis zum 31. Dezember 2018 sämtliche Jahresabschlüsse mit Berichten und Prüfungs- und Beschlussverfahren bis einschließlich des Jahres 2016 zu erstellen“.

Man sei zuversichtlich, das zu schaffen, stocke in diesem Bereich auf, entgegnete Martin Alten.

 

Diskutiert wurde zudem über einen Absatz des Paragraphen zur „Rechtskraft des Vertrages“. Dieser Absatz des Vertragsentwurfs besagt, dass der künftige VG-Rat Saarburg-Kell den Fusionsvertrag zu einem späteren Zeitpunkt ergänzen oder abändern kann.

Während Bürgermeister Dixius argumentierte, das sei sinnvoll, um später Anpassungen umsetzen zu können, kamen von den Ratsmitgliedern Hinweise, damit ließen sich alle Festlegungen widerrufen. Die Versammlung einigte sich darauf, diese Festschreibung vom Ministerium überprüfen zu lassen.

 

Abgelehnt wurde die Anregung eines Ratsmitglieds, eine Ausstiegsklausel in den Vertrag aufzunehmen. Man habe auf sachlicher Basis eingehend in den zurückliegenden Monaten geprüft, ob die Verbandsgemeinden zusammenpassten und vor diesem Hintergrund einen Beschluss in der Lenkungsgruppe gefasst, sagte Dixius. Oder, wie es ein Mitglied der Lenkungsgruppe aus der VG Kell am See augenzwinkernd formulierte: „Ich verstehe so manche Befürchtung, die hier geäußert wurde. Aber ich kann versichern, dass diese Braut so genau geprüft worden ist, wie man vor der Hochzeit keine Braut prüfen würde. Von oben, von unten, von der Seite, von hinten und von vorne. Mit Saarburg haben wir eine Braut gefunden, die gut zur VG Kell passt und mit der wir auf Augenhöhe verhandelt haben. Von dieser Fusion werden beide Verbandsgemeinden mittelfristig profitieren.“

Foto zur Meldung: 250 Ratsmitglieder besuchen Infoabend zu geplanter Fusion
Foto: Konzentriert hörten die Ratsmitglieder bei der Infoveranstaltung zur geplanten Fusion in der Stadthalle Saarburg zu. Foto: Pressestelle Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg

Sanierung der B 407 - Ortsdurchfahrt Zerf, Anfahrtsempfehlungen

(24.11.2017)

Eine Information der betroffenen Zerfer Gewerbetreibenden

 

Ortsmitte fußläufig immer erreichbar!

 

Anfahrtsempfehlungen:

 

Aus Richtung:

Pellingen, Vierherrenborn, Greimerath, Oberzerf, Hentern, Lampaden

über Zerfer Kreisel und Trierer Straße wieder frei zu den Parkplätzen Deeswiese,

Ruwertalhalle und Marktplatz, Apotheke

 

Aus Richtung:

Kell am See, Schillingen, Waldweiler, Mandern

über Trierer Straße und Engelstraße zum Parkplatz an der Kirche

 

 

Foto zur Meldung: Sanierung der B 407 - Ortsdurchfahrt Zerf, Anfahrtsempfehlungen
Foto: Sanierung der B 407 - Ortsdurchfahrt Zerf, Anfahrtsempfehlungen

Bürgerversammlungen zum Stand der Fusionsverhandlungen

(23.11.2017)

Interessierte bekommen am 4. und 5. Dezember Infos aus erster Hand

 

Saarburg/Mandern, 23. November 2017. Anfang dieses Jahres sind die Gespräche zwischen der eigens zu diesem Zweck gegründeten Lenkungsgruppe und den Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg gestartet, in denen die Beteiligten ausgelotet haben, ob eine Fusion der beiden Verbandsgemeinden sinnvoll und realisierbar ist. Im Zuge der Kommunalreform hatte das rheinland-pfälzische Innenministerium die Verbandsgemeinde Kell am See im März 2016 aufgefordert, sich nach einem Fusionspartner umzuschauen.

 

In der letzten Sitzung der Lenkungsgruppe am Dienstag, 21. November, hat dieser Ausschuss einstimmig für die freiwillige Fusion und den Entwurf des Fusionsvertrags gestimmt (siehe versandte Pressemitteilung vom 22. November). Dieser Entwurf wird nun mit dem rheinland-pfälzischen Innenministerium abgestimmt. Zustimmen müssen die Verbandsgemeinderäte in Kell am See und Saarburg sowie die Mehrheit der jeweiligen Ortsgemeinderäte in den beiden Verbandsgemeinden, die wiederum die Mehrheit der Bevölkerung repräsentieren.

 

Die Bürgerinnen und Bürger sollen an zwei Abenden in der jeweiligen Verbandsgemeinde informiert werden. An diesen Abenden werden die Besucher auch die Möglichkeit haben, ihre Fragen zum Thema zu stellen.

 

Die erste Infoveranstaltung ist am Montag, 4. Dezember, um 19 Uhr in der Stadthalle Saarburg. Die zweite Infoveranstaltung ist am Dienstag, 5. Dezember, um 19 Uhr in der Siebenbornhalle in Mandern. Die Veranstaltungen werden jeweils etwa zwei Stunden dauern und von Thomas Vatheuer, Journalist aus Trier, moderiert. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Foto zur Meldung: Bürgerversammlungen zum Stand der Fusionsverhandlungen
Foto: Bürgerversammlungen zum Stand der Fusionsverhandlungen

Entwurf des Fusionsvertrages einstimmig verabschiedet

(22.11.2017)

Lenkungsgruppe setzt in ihrer letzten Sitzung entscheidenden Schlusspunkt

 

Vierherrenborn/Saarburg, 22. November 2017. Am Ende ihrer letzten Sitzung, der neunten seit Start der Fusionsgespräche im Januar dieses Jahres, hat die Lenkungsgruppe zu den Fusionsgesprächen der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg am Dienstagabend im Bürgerhaus in Vierherrenborn dem Entwurf zum Fusionsvertrag und der freiwilligen Fusion der beiden Verbandsgemeinden geschlossen zugestimmt. Dieser Entwurf wird nun mit dem rheinland-pfälzischen Innenministerium abgestimmt. Zustimmen müssen die Verbandsgemeinderäte in Kell am See und Saarburg sowie die Mehrheit der jeweiligen Ortsgemeinderäte in den beiden Verbandsgemeinden, die wiederum die Mehrheit der Bevölkerung repräsentieren. Danach kann das Gesetzgebungsverfahren für das notwendige Fusionsgesetz eingeleitet werden.

 

Der VG-Rat Kell am See wird - unter anderem auch zu diesem Tagesordnungspunkt -am 6. Dezember tagen, der VG-Rat Saarburg am 19. Dezember. Einige Ortsgemeinderäte der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg haben noch im Laufe des Dezembers Sitzungstermine anberaumt.

 

Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung über den künftigen Namen und das Wappen einer fusionierten Verbandsgemeinde aus. Beim Namen folgten die Ausschussmitglieder der VG Saarburg dem von Seiten der Ausschussmitglieder aus der VG Kell am See in der Oktober-Sitzung geäußerten Wunsch, die VG Kell möge sich auch künftig im Namen wiederfinden.

 

Wird die Fusion besiegelt, heißt die neue Verbandsgemeinde demnach Saarburg-Kell und führt das Wappen der bisherigen Verbandsgemeinde Saarburg weiter.

 

Zuvor hatte Werner Theisen von der BPF-Kommunalberatung das Fazit seines Gutachtens zu möglichen Synergieeffekten und Kosteneinsparungen präsentiert. Dabei bezifferte er das mittel- bis langfristige Einsparpotenzial bei Personal- und Sachkosten auf rund 642.000 Euro jährlich. Basis für seine Berechnung sind zum einen die jeweiligen Zahlen und Daten aus den beiden Verwaltungen sowie ein Gutachten des Landesrechnungshofs zu Organisation und Personalbedarf der Verbandsgemeinde-Verwaltungen.  

Foto zur Meldung: Entwurf des Fusionsvertrages einstimmig verabschiedet
Foto: Entwurf des Fusionsvertrages einstimmig verabschiedet

Synergieeffekte von mindestens 600.000 Euro jährlich

(02.11.2017)

Gutachter spricht von „sehr guter Ausgangssituation“ für weitere Fusionsgespräche

 

Saarburg/Kell am See, 2. November 2017. Der künftige Verwaltungssitz der Verbandsgemeindewerke, die Anpassung der Gebühren- und Beitragsstrukturen der Verbandsgemeindewerke, erste Untersuchungsergebnisse der Personalbedarfsanalyse sowie der künftige Name einer fusionierten Verwaltung waren die Schwerpunktthemen der jüngsten Sitzung der Lenkungsgruppe zu den Fusionsgesprächen der Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg. Entsprechend des ein ums andere Mal wechselnden Treffpunktes in einer der beiden Verbandsgemeinden war die Sitzung am 18. Oktober in Saarburg.

 

Einen Beschluss gab es zur Frage des Verwaltungssitzes der Verbandsgemeindewerke im Falle einer Fusion. Bei zwei Enthaltungen einigte sich das Gremium darauf, Saarburg als gemeinsamen Verwaltungssitz für die VG-Werke festzulegen. Das Für und Wider war bereits in der Lenkungsgruppen-Sitzung am 29. August ausführlich erläutert worden. Eine Entscheidung hatte das Gremium damals vertagt, um auf Fragestellungen einzelner Gremiumsmitglieder des Werksausschuss des VG-Rates Kell am See nochmal einzugehen. In seiner Sitzung am 28. September hatte der Werksausschuss des VG-Rates Kell am See diese Fragestellungen noch einmal erörtert und sich bei drei Enthaltungen für einen Verwaltungssitz in Saarburg ausgesprochen.

 

Mit ausschlaggebend für die Entscheidung der Lenkungsgruppe in diesem Punkt war das Argument der zentralen Lage, der Kosten sowie die Frage, wo ein Gebäude beziehungsweise die Fläche für einen möglicherweise notwendigen Neubau vorhanden ist.

 

Zum Tagesordnungspunkt „Anpassung der Gebühren- und Beitragsstrukturen der Verbandsgemeindewerke“ präsentierte Eduard Biwer, stellvertretender und kaufmännischer Leiter der Verbandsgemeindewerke Kell am See, eine ausführliche Gegenüberstellung der Gebühren und Beiträge in Kell am See und Saarburg. So rechnet die VG Kell am See beispielsweise bei der Wasserversorgung 70 Prozent über Gebühren und 30 Prozent über wiederkehrende Beiträge ab. In der VG Saarburg ist das Verhältnis 75 zu 25 Prozent. Empfohlen wird in diesem Punkt eine Vereinheitlichung nach dem Verhältnis 70  zu 30 Prozent. Beim  Schmutzwasser gilt für die VG Saarburg eine Abrechnung nach einer Grundgebühr, in Kell am See nach wiederkehrendem Beitrag. In diesem Punkt soll in Saarburg auch nach wiederkehrendem Beitrag abgerechnet werden.

 

Während in der VG Saarburg unbeplante Grundstücke innerhalb der Ortslage bis zu einer Tiefe von 40 Metern veranlagt werden, wird die Grenze in der VG Kell am See bei 30 Metern gezogen. Hier soll im Gebiet der VG Kell am See auf die Saarburger Regelung umgestellt werden.

 

Generell hat sich die Lenkungsgruppe im Falle einer Fusion dafür ausgesprochen, in den Jahren 2018 und 2019 die rein organisatorischen Schritte (allgemeine Satzungen anpassen, Personal, Umzug, EDV etc.) umzusetzen. Danach könne daran gearbeitet werden, die Entgeltstrukturen zu vereinheitlichen,  um die Voraussetzungen zu schaffen, zu einem späteren Zeitpunkt die Abrechnungsgebiete zusammenzuführen und einheitliche Entgelte zu erheben. Dies alles unter der Prämisse, dass die dazu aufgezeigten und erforderlichen Synergieeffekte bereits eingetreten sind.

 

Zum Tagesordnungspunkt „Personalbedarfsanalyse“ stellte Saarburgs Büroleiter Rudolf Klein die Zwischenergebnisse der Untersuchung vor, die Werner Theisen von der BPF-Kommunalberatung erarbeitet hat. Der Untersuchungsauftrag erstreckt sich auf die Bereiche Organisation (Wie könnte die Verwaltung einer fusionierten Verbandsgemeinde in ihrer neuen Geschäftsverteilung organisiert sein?), Personalbedarf (Welches Personal halten die VG Saarburg und Kell am See in der Kernverwaltung derzeit vor, und welcher Personalbedarf besteht für eine fusionierte Verbandsgemeinde?), Synergieeffekte (Welche Synergieeffekte können mittel- bis langfristig durch die Fusion in den Bereichen Personalaufwendungen und Sach-/Betriebsaufwendungen eintreten?).

 

Unter anderem schlägt BPF vor, die Verwaltung nach fünf Fachbereichen aufzubauen. Sieben sind es derzeit in der VG Saarburg, vier in Kell am See. Als „eine politische Entscheidung“ bezeichnet Theisen die Frage, ob die Stelle eines hauptamtlichen Beigeordneten eingerichtet werden soll. Bei positiver Entscheidung darüber seien die Geschäftsbereiche zwischen Bürgermeister und Beigeordnetem festzulegen. Dazu könne es keinen gutachterlichen Vorschlag geben, „da diese Entscheidung im Wesentlichen von den persönlichen Präferenzen abhängig ist“.

Nach ihrer Analyse im Quervergleich mit anderen Fusionen kommt die Beratungsfirma zu dem Schluss, dass sich Synergieeffekte von rund 603.000 Euro erzielen lassen.

 

Hinsichtlich der Personalausgaben und der Betriebsausgaben, die „eingehend analysiert“ und „zurückhaltend kalkuliert“ worden seien, kommt BPF auf Synergieeffekte von mindestens 600.000 Euro jährlich.

 

Theisens Fazit: „Unter Berücksichtigung, dass das Land im Zuge der Fusion zusätzlich Förderungen in Höhe von rund zwei Millionen Euro gewährt, aus Sicht des Gutachters eine sehr gute Ausgangssituation für die weiteren Fusionsgespräche, Verhandlungen und letztlich den Vollzug dieser Fusion!“

 

In der nächsten Sitzung wird der Gutachter das Gesamtkonzept vorstellen. Der Lenkungsausschuss soll dann entsprechende Beschlüsse fassen.

 

Vertagt auf die nächste Sitzung hat das Gremium die Entscheidung über den Namen der neuen Verwaltung. Dabei haben sich einzelne Gremiumsmitglieder aus der VG Kell am See dafür ausgesprochen, dass sich der Name Kell im Namen wiederfindet und die Bezeichnung „Saarburg Kell“ vorgeschlagen.

Foto zur Meldung: Synergieeffekte von mindestens 600.000 Euro jährlich
Foto: Synergieeffekte von mindestens 600.000 Euro jährlich

Ergebnis der Bundestagswahl 2017

(24.09.2017)

Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 werden auf den Internetseiten des Landeswahlleiters veröffentlicht und sind über den nachfolgenden Link erreichbar.

 

Ergebnisse Verbandsgemeinde Kell am See

 


 

Foto zur Meldung: Ergebnis der Bundestagswahl 2017
Foto: Ergebnis der Bundestagswahl 2017

Über das „Wo“ der Werke muss beraten werden

(10.07.2017)

Keller wollen künftigen Sitz verschmolzener VG-Werke in Kell am See behalten

 

Saarburg, 10. Juli 2017. Die Betriebsform und Aufgabenorganisation der Verbandsgemeindewerke nach einer Fusion der beiden Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg waren einziges Thema der jüngsten Sitzung der Lenkungsgruppe zu den Fusionsgesprächen der beiden Verbandsgemeinden am Mittwoch, 28. Juni, in der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg.

 

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Peter Hans von der THS Wirtschaftsprüfungs GmbH skizzierte einen möglichen Fahrplan für das Zusammengehen der Verbandsgemeindewerke Kell am See und Saarburg. Ausgehend vom „Normalfall“, dass die kleinere VG per Landesgesetz mit der größeren VG verschmolzen werde, würden zu diesem Zeitpunkt auch die beiden VG-Werke „in eine zukunftsfähige Rechtsform eingegossen“ werden.

 

Im Hinblick auf die „zukunftsfähige Rechtsform“ plädierte Peter Hans für eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Das hieße, die VG-Werke Kell am See und Saarburg werden „einschließlich des Personals und aller Rechte und Pflichten auf eine zu errichtende AöR übertragen“. Peter Hans sprach Aspekte wie den Einfluss der steuerlichen Gegebenheiten auf die Rechtsformwahl, das Arbeitsrecht oder das Rechnungswesen an.

 

In diesem Zusammenhang betonte der Wirtschaftsprüfer, dass einheitliche Entgelte sobald wie möglich angestrebt werden sollten – wobei dies im Abwasserbereich wegen heute schon eher vergleichbarer Entgeltsätze zu einem früheren Zeitpunkt als im Wasserbereich wahrscheinlich erscheine.

 

Mitglieder der Lenkungsgruppe aus der Verbandsgemeinde Kell am See kommunizierten zudem in der Sitzung die Forderung beziehungsweise den Wunsch, dass im Falle einer Fusion und fusionierter Werke der Sitz dieser Werke in Kell am See ist. Dort stehe „ein voll funktionsfähiges Gebäude“ in Eigentum der Keller VG-Werke zur Verfügung.

 

Dieser Wunsch war am Vorabend der Lenkungsgruppen-Sitzung in der Sitzung des Werksausschusses der Verbandsgemeinde Kell am See formuliert worden.

 

Vertreter der Lenkungsgruppe aus dem Bereich VG Saarburg erklärten, dies müsse zunächst im Werksausschuss der VG Saarburg beraten werden.

[Pressemitteilung vom 10.07.2017]

Foto zur Meldung: Über das „Wo“ der Werke muss beraten werden
Foto: Über das „Wo“ der Werke muss beraten werden

LAG Erbeskopf - Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen

(04.04.2017)

Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen bei der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Erbeskopf, Aufruf Nr. 5


Leader-Förderperiode 2014 – 2020 im Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung (EULLE)


Datum des Aufrufes:                        03.04.2017
Fristende zur Einreichung von Projektsteckbriefen:            02.06.2017
Datum der Projektauswahl durch die LAG Erbeskopf:        04.07.2017
In diesem Mittelaufruf insgesamt zur Verfügung stehendes Budget:            994.184 €
(bestehend aus Mitteln der EU (ELER) sowie Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz)

Unterplafond Öffentliche Projektträger:                        357.820 €
für Maßnahmen 19.2 (Förderung der Umsetzung von Vorhaben im Rahmen der Lokalen
 Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (LILE))

Unterplafond Private Projektträger:                        636.364 €
für Maßnahmen 19.2 (Förderung der Umsetzung von Vorhaben im Rahmen der Lokalen        davon: 177.273€EU-Mittel
 Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (LILE))            davon: 459.091€Landesmittel

Teile der aufgerufenen Fördermittel (Landesmittel) stehen unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Zuweisung im Landeshaushalt.

 

Ablauf des Auswahlverfahrens:
1.    Einreichung des Projektsteckbriefes durch den Projektträger bei der Geschäftsstelle der LAG Erbeskopf.
2.    Beratung durch die LAG-Geschäftsstelle und Prüfung der Projektunterlagen auf Vollständigkeit und grundsätzliche Förderfähigkeit.
3.    Ggf. Vorstellung des Vorhabens bei der Auswahlsitzung durch den Projektträger.
4.    Bewertung der Förderwürdigkeit und Festlegung einer Punktbewertung durch die LAG bei der Auswahlsitzung (ggf. nachfolgender Umlaufbeschluss).
5.    Einstufung des Vorhabens in einer Tabelle der eingereichten Projektideen anhand der Punktbewertung (Ranking).
6.    Auswahl und Festlegung der Zuwendung bzw. Ablehnung des Vorhabens.
7.    Bei positiver Auswahl formale Antragstellung über die LAG – Geschäftsstelle an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier durch den Projektträger innerhalb von sechs Monaten nach erfolgter Projektauswahl. Eine nicht fristgerechte (vollständige) Beantragung führt grundsätzlich zur Aufhebung des vorhabenbezogenen positiven Auswahlbeschlusses und der Reservierung der Fördermittel.


Folgende wichtige Informationen finden Sie auf der Website der LAG Erbeskopf
http://www.lag-erbeskopf.de
•    Karte der LAG Erbeskopf
•    Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) der LAG Erbeskopf
•    Projektsteckbrief der LAG Erbeskopf (für die Projekteinreichung vgl. Nr. 1 oben)
•    Projektauswahlkriterien der LAG Erbeskopf (maßgeblich für die Projektbewertung und den daraus resultierenden Fördersatz)
•    Mitglieder der LAG Erbeskopf (Informationen über die Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums)

 

Die vollständig ausgefüllten und um die geforderten Anlagen ergänzten Projektsteckbriefe sind einzureichen bei:
Lokale Aktionsgruppe (LAG) Erbeskopf
c/o Verbandsgemeindeverwaltung Hermeskeil
Langer Markt 17
54411 Hermeskeil
Tel:    +49 (6503) 809-159 oder -167
Fax:    +49 (6503) 809-200
E-Mail:    info@lag-erbeskopf.de
Bei Rückfragen oder Beratungswünschen können Sie sich unter obigen Kontaktdaten gerne mit der LAG-Geschäftsstelle in Verbindung setzen.

 

[Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen]

Foto zur Meldung: LAG Erbeskopf - Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen
Foto: LAG Erbeskopf - Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen

Endergebnis Bürgerentscheide Kommunal- und Verwaltungsreform

(26.03.2017)

Endergebnis der Bürgerentscheide zur

Kommunal- und

Verwaltungsreform in der

Ortsgemeinde Kell am See am 26.03.2017

 

 

Abstimmungsbezirk 101
Gemeinde: Kell am See
Verbandsgemeinde: Kell am See
Landkreis: Trier-Saarburg

 

 

 

 

 

 

 

A Abstimmungsberechtigte

1.606

B Abgegebene Stimmen 1.048

 

Bürgerentscheid 1
Sind Sie dafür, dass die Ortsgemeinde Kell am See im Zuge der Kommunal- und Verwaltungsreform in die Verbandsgemeinde Hermeskeil wechselt, um mit dieser eine neue Verbandsgemeinde Hochwald zu bilden?

 

Ungültige Stimmen: 217
Gültige Stimmen: 831

 

Von den gültigen Stimmen entfielen auf:

 

JA 274
NEIN 557

 

Bürgerentscheid 2
Sind Sie dafür, dass die Ortsgemeinde Kell am See im Zuge der Kommunal- und Verwaltungsreform zunächst die Ergebnisse der Verhandlungen mit der Verbandsgemeinde Saarburg abwartet, bevor sie entscheidet, mit welchem Partner sie eine neue Verbandsgemeinde bilden möchte?

 

Ungültige Stimmen: 94
Gültige Stimmen: 954

 

Von den gültigen Stimmen entfielen auf:

 

JA 781
NEIN 173

 

Stichfrage
Werden die bei Bürgerentscheid 1 und 2 zur Abstimmung gestellten Fragen jeweils mehrheitlich mit Ja beantwortet: Welche Entscheidung soll dann gelten?

 

Ungültige Stimmen: 51
Gültige Stimmen: 997

 

Von den gültigen Stimmen entfielen auf:

 

Bürgerentscheid 1 264
Bürgerentscheid 2 733

 

 

[Amtlicher Stimmzettel]

Foto zur Meldung: Endergebnis Bürgerentscheide Kommunal- und Verwaltungsreform
Foto: Endergebnis Bürgerentscheide Kommunal- und Verwaltungsreform

Endergebnis Bürgerentscheid Grundschulkonzept

(26.03.2017)

Endergebnis des Bürgerentscheids zum Grundschulkonzept der

Verbandsgemeinde Kell am See am 26.03.2017

 

 

Zusammenstellung der Abstimmungsergebnisse:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ortsgemeinde

Abstimmungs-

berechtigte A

abgegebene Stimmen B Beteiligung in % ungültig C1 Gültig C2 Ja-Stimmen in % Nein-Stimmen in %
Baldringen 227 105 46,26 0 105 30 28,57 75 71,43
Greimerath 842 240 28,50 0 240 84 35,00 156 65,00
Heddert 214 94 43,93 0 94 50 53,19 44 46,81
Hentern 336 163 48,51 0 163 43 26,38 120 73,62
Kell am See 1.610 1.034 64,22 30 1.004 720 71,71 284 28,29
Lampaden 461 160 34,71 1 159 46 28,93 113 71,07
Mandern 708 435 61,44 2 433 40 9,24 393 90,76
Paschel 193 103 53,37 1 102 9 8,82 93 91,18
Schillingen 1.002 348 34,73 2 346 279 80,64 67 19,36
Schömerich 106 51 48,11 0 51 29 56,86 22 43,14
Vierherrenborn 162 63 38,89 0 63 45 71,43 18 28,57
Waldweiler 686 261 38,05 2 259 136 52,51 123 47,49
Zerf 1.206 473 39,22 0 473 375 79,28 98 20,72
VG insgesamt 7.753 3.530 45,53 38 3.492 1.886 54,01 1.606 45,99

 

Das Abstimmungsergebnis finden Sie nachfolgend zum Download im pdf-Format.

[Abstimmungsergebnis im pdf-Format]

Foto zur Meldung: Endergebnis Bürgerentscheid Grundschulkonzept
Foto: Endergebnis Bürgerentscheid Grundschulkonzept

Feuerwehren sind bei Fusionsverhandlungen kein Brandherd

(13.03.2017)

Dritte Sitzung der Lenkungsgruppe bringt weitere Beschlüsse

 

Saarburg, 13. März 2017. Konstruktiv und kooperativ verlief auch die dritte Sitzung der Lenkungsgruppe zu den Fusionsgesprächen der Verbandsgemeinde Saarburg und Kell am See – dieses Mal wieder in der Verbandsgemeinde Kell am See, im Feuerwehrgerätehaus in Kell.

 

Konkrete Beschlüsse gab es zum Tagesordnungspunkt „Feuerwehr und Brandschutz“, nachdem die beiden Wehrleiter der Verbandsgemeinden, Torsten Marx (Kell am See) und Bernhard Hein (Saarburg), eine Übersicht gegeben hatten zu den derzeitigen  Feuerwehreinheiten und deren Ausstattung sowie zu erforderlichen Investitionen im Bereich Fahrzeuge und Häuser. Demnach befinden sich die 13 Wehren der VG Kell am See sowie die 34 Wehren der VG Saarburg auf einem technisch sehr hohen Niveau mit engagierten ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern.

 

Rund 300 aktive Feuerwehrleute zählt die VG Kell am See, knapp 700 sind es in der VG Saarburg. Während die Wehren innerhalb der VG Kell im vergangenen Jahr 57 Einsätze hatten, rückten die Kollegen in der VG Saarburg in diesem Zeitraum 380 Mal aus. Etwa 700.000 Euro wird die Verbandsgemeinde Kell bis zum Jahr 2020 in Gerätehäuser und Fahrzeuge ihrer Wehren investieren. 1,5 Millionen Euro sind in der VG Saarburg ebenfalls für Gerätehäuser und Fahrzeuge bis 2020 vorgesehen.

 

Im Falle einer Fusion sollen alle Wehren in den VG Kell und Saarburg erhalten bleiben. Dafür hat sich die Lenkungsgruppe ausgesprochen. Dies nicht ausschließlich wegen ihrer originären Aufgabe, sondern auch, weil die Wehren in den Ortsgemeinden eine wichtige kulturelle und gesellschaftliche Rolle spielten, wie beide Bürgermeister betonten, und weil nahezu keine Veranstaltung in den Orten ohne die Mithilfe und Unterstützung der Wehren denkbar sei.

 

Gefolgt ist die Lenkungsgruppe darüber hinaus auch dem Beschlussvorschlag, nach einem Zusammenschluss der Verbandsgemeinden eine neue Wehrleitung zu wählen, die aus einem hauptverantwortlichen Wehrleiter und drei Stellvertretern besteht. Dabei plädierten insbesondere die beiden Wehrleiter dafür, „keinen Schnellschuss“ zu machen und nicht unmittelbar nach einer Fusion die Wahl anzusetzen. Die Wehren sollten vielmehr zunächst die Chance haben, sich kennenzulernen und zusammenzuarbeiten. Bürgermeister Dixius erläuterte, dass das Land eine solche Vorgehensweise in der Regel mittrage und entsprechende Zeit einräume. Das Gremium folgte dem erweiterten Beschlussvorschlag, eine neue Wehrleitung erst nach einer angemessenen Orientierungsphase zu wählen.

 

Einig ist sich die Lenkungsgruppe zudem, die - in beiden Verbandsgemeinden erst vor kurzer Zeit in Betrieb genommenen - Atemschutzwerkstätten sowie auch die Feuerwehreinsatzzentralen wie bisher beizubehalten und wie bisher zu betreiben.

Die Verwaltung und das Beschaffungswesen sollen in der Verwaltung an einer Stelle zusammengeführt, die Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Wehrleute neu geregelt und vereinheitlicht werden. Außerdem sollen die Wehrleitungen eine gemeinsame Alarm- und Ausrückordnung erarbeiten.

 

Auch beim Tagesordnungspunkt Wasser- und Abwasserwerke gab es einen konkreten Beschluss. Vor der Beschlussfassung hatten die beiden Werkleiter Jörg Jost (VG Kell am See) und Franz Petri (VG Saarburg) die Lenkungsgruppe über technische Rahmenbedingungen und weitere Hintergründe zu den Werken informiert. Das für beide Betriebe zuständige Wirtschaftsprüfungsunternehmen stellte die Bilanz aus 2015 vor und präsentierte eine Prognose bezüglich der Auswirkungen einer Fusion auf die Gebühren und Beiträge.

 

Die beiden Werke sollen nun prüfen, wo Synergie-Effekte nutzbar sind und welche Einsparpotenziale es gibt. Lenkungsgruppen-Mitglieder der VG Kell wie der VG Saarburg waren sich einig darüber und betonten, dass das Gesamtkonstrukt so angeglichen werden müsse, dass keine VG durch eine Fusion benachteiligt werde. Bürgermeister Martin Alten erinnerte daran, „dass es eine Prämisse war, dass die Kosten für die Bürger nicht steigen dürfen“. Dies unterstrich auch Bürgermeister Jürgen Dixius: „Die Kosten für die Bürger stabil zu halten, ist ein klarer Auftrag.“

 

Die Lenkungsgruppe fasste daraufhin den Beschluss, die Werke im Hinblick auf eine Fusion so aufzustellen, „dass die Gebühren und Entgelte für Saarburg fusionsbedingt nicht steigen und sie für Kell mindestens stabil bleiben oder möglicherweise gesenkt werden können“.

Es soll geprüft werden, ob es eine Option ist, die Abrechnungseinheiten über einen längeren Zeitraum oder auch dauerhaft getrennt zu bewirtschaften. Darüber hinaus sollen die Vor- und Nachteile verschiedener Betriebsformen (Eigenbetrieb, AöR, GmbH) ausgearbeitet werden.

Das Thema Wasser/Abwasser wird die Lenkungsgruppe in ihrer Sitzung im Mai erneut behandeln.

[Presseinformation]

Foto zur Meldung: Feuerwehren sind bei Fusionsverhandlungen kein Brandherd
Foto: Feuerwehren sind bei Fusionsverhandlungen kein Brandherd

Neue Frühjahrsangebote der Jugendpflege

(01.03.2017)

Die Frühjahrsangebote der Jugendpflege Kell am See sind ab sofort online. Ihr findet die Aktionen unter

 

Frühjahrsangebote der Jugendpflege

 

auf dieser Homepage. Dort sind auch die Teilnahmebedingungen und der Anmeldevordruck zu finden.

 

 

 

Weitere Informationen:

Jugendpfleger Jochen Heib

Tel: 06589-17933 / 0175-5553295
Email:  pfeilrechts.gifjochen.heib@kell-am-see.de

Foto zur Meldung: Neue Frühjahrsangebote der Jugendpflege
Foto: Neue Frühjahrsangebote der Jugendpflege

Beide Tourist-Informationen sollen erhalten bleiben

(17.02.2017)

Saarburg, 17. Februar 2017. Bei der zweiten Sitzung der Lenkungsgruppe zu den Fusionsgesprächen der Verbandsgemeinden Saarburg und Kell am See im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg sind erste Beschlüsse gefasst worden.

 

So hat sich die Lenkungsgruppe dafür ausgesprochen, im Falle einer Fusion die beiden Tourismuszentralen an ihren Standorten zu erhalten. Sowohl die Saar-Obermosel-Touristik e.V. (SOT) mit Niederlassungen in Saarburg und Konz als auch die Tourist-Information Hochwald Ferienland e.V. in Kell am See sind als Verein organisiert. Wegen der unterschiedlichen Zielgruppen, Schwerpunkte und geografischen Orientierung der Einrichtungen, die SOT-Geschäftsführerin Stefanie Koch und Tourist-Info-Chefin Walburga Meyer (Kell am See) in der Sitzung gemeinsam ausführlich vorstellten, sollen beide Vereine in ihrer bisherigen Form bestehen bleiben. Indes sollen die Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse und Beteiligungen, die die Einrichtungen für Leistungen Dritter zahlen, auf den Prüfstand gestellt werden. Darüber hinaus sollen Verwaltung und Touristiker ein Konzept zur Kontrolle, Instandhaltung und Beschilderung der Premiumwanderwege unter möglicher Einbeziehung der Kontrolle der Gewässer III. Ordnung erarbeiten.

 

Einig ist sich die Lenkungsgruppe auch darüber, die jeweiligen Leuchtturm-Veranstaltungen und Zusammenschlüsse mit starkem Identifikations-Potenzial in der jeweiligen VG unangetastet zu lassen und sie weiterhin finanziell zu bezuschussen. So solle es auf Keller Seite beispielsweise die traditionelle Verbandsgemeindetierschau in Kell am See ebenso weiterhin geben wie das Orchester der Verbandsgemeinde Kell am See e.V.

 

Gesetzte Veranstaltungen mit entsprechender finanzieller Unterstützung auf Saarburger Seite sind demnach beispielsweise die Krönung der Saar-Obermosel-Weinkönigin, der Kooperationsbeitrag des Mehrgenerationenhauses oder das VG-Fußballturnier.

 

Nach einer Fusion wären die Mittel für diese und andere Kulturveranstaltungen, Einrichtungen und Vereine in den Haushalt einzustellen, lautet der entsprechende Beschluss.

 

Zum Bereich Schulen hat der Ausschuss sich den Beschlüssen des Verbandsgemeinderates Kell am See zur Schulorganisation in der VG Kell am See angeschlossen. Bürgermeister Martin Alten erläuterte dazu, dass die Konzentration langfristig auf den Grundschulen Schillingen und Zerf liegen soll.

 

Bis zur nächsten Sitzung des Lenkungsausschusses sollen die Investitionskosten unter Einrechnung von Zuschüssen berechnet und die Auswirkungen auf die Schulsonderumlagen dargestellt sein.

Bei den Kindertagesstätten ist eine unmittelbare Betroffenheit der Verbandsgemeinden nicht gegeben, da die Kitas nicht in Trägerschaft der VG Kell am See oder Saarburg stehen. Gleichwohl ist man sich einig, dass es auch nach einer Fusion eine wichtige Aufgabe der Verbandsgemeindeverwaltungen bliebe, die Ortsgemeinden als Träger der Kitas (auch bei der Gebäudeträgerschaft) wie bisher zu unterstützen.

[Präsentation]

[Presseinformation]

Foto zur Meldung: Beide Tourist-Informationen sollen erhalten bleiben
Foto: Beide Tourist-Informationen sollen erhalten bleiben

Bekanntmachung

(07.02.2017)

Bürgerentscheid „Soll der Beschluss des Verbandsgemeinderates vom 14.07.2016 zum Grundschulkonzept umgesetzt werden ?“


Gemäß § 68 Abs. 2 Kommunalwahlgesetz (KWG) in Verbindung mit § 17 a der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz (GemO) wird folgendes bekannt gemacht:
Der Verbandsgemeinderat Kell am See hat in der Sitzung am 15. Dezember 2016 beschlossen, zu dem form- und fristgerecht eingereichten Bürgerbegehren „Soll der Beschluss des Verbandsgemeinderates Kell am See vom 14.07.2016 zum Grundschulkonzept umgesetzt werden“ einen Bürgerentscheid gemäß § 17 a GemO durchzuführen.
Der Bürgerentscheid findet statt am
Sonntag, dem 26. März 2017 in der Zeit von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Näheres wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Kell am See, den 30.01.2017
Martin Alten, Bürgermeister

Foto zur Meldung: Bekanntmachung
Foto: Bekanntmachung

Bürgerentscheid in der Ortsgemeinde Lampaden am 08.01.2017

(10.01.2017)

Vorläufiges Ergebnis:


Aufgrund der Auszählung der abgegebenen Stimmen zum Bürgerentscheid in der Ortsgemeinde Lampaden ergibt sich folgendes vorläufiges Ergebnis:

 

 

 

 


Abstimmungsberechtigte:                   464
Zahl der abgegebenen Stimmen:      234
Darunter Briefabstimmungen:              79
Ungültige Stimmabgaben:                       2
Gültige Stimmabgaben:                       232

 

Von den gültigen Stimmabgaben entfielen auf:


Ja-Stimmen                        102    =     43,97 %
Nein-Stimmen                    130    =     56,03 %

 

Verbandsgemeindeverwaltung Kell am See

 

 

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Foto: Bürgerentscheid in der Ortsgemeinde Lampaden am 08.01.2017

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz informiert

(06.12.2016)

Künftig flexibler in Rente


Das Flexi-Rentengesetz hat heute den Bundesrat passiert. Ziel des Gesetzes ist es, den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand zukünftig flexibler zu gestalten und gleichzeitig die Attraktivität für ein Weiterarbeiten über die reguläre Altersgrenze hinaus zu erhöhen. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz erklärt, ab wann und unter welchen Voraussetzungen die neuen Regelungen im Flexi-Rentengesetz gelten.


Hinzuverdienstgrenzen ändern sich


Ob Rentner neben ihrer Altersrente hinzuverdienen dürfen, ohne dass die Rente reduziert wird, ist abhängig von ihrem Alter. Ab Erreichen der regulären Altersgrenze, die zum Beispiel für 1951 Geborene bei 65 Jahren und fünf Monaten liegt, dürfen Rentner unbegrenzt hinzuverdienen. In der Zeit vor Erreichen der regulären Altersgrenze ist eine Hinzuverdienstgrenze zu beachten. Diese beträgt bislang 450 Euro im Monat. Wird ein höherer Verdienst erzielt, reduziert sich die Rente bisher in Stufen auf zwei Drittel, die Hälfte oder ein Drittel der vollen Rente. Nach der neuen Regelung im Flexi-Rentengesetz sollen Rentner ab 1. Juli 2017 vor Erreichen der regulären Altersgrenze 6.300 Euro im Jahr hinzuverdienen können, ohne dass die Rente reduziert wird. Ein über den Betrag von 6.300 Euro hinausgehender Verdienst wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Ist die Summe aus der gekürzten Rente und dem Hinzuverdienst höher als das bisherige Arbeitseinkommen, gilt: Der darüber liegende Hinzuverdienst wird zu 100 Prozent auf die verbliebene Rente angerechnet. Dabei wird das höchste Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre zugrunde gelegt.


Arbeiten über die reguläre Altersgrenze hinaus


Wer über die reguläre Altersgrenze hinaus noch arbeitet und bereits eine volle Altersrente bezieht, zahlt derzeit keine Rentenversicherungsbeiträge mehr. Bei einer solchen Beschäftigung muss allerdings der Arbeitgeber seinen Beitragsanteil zur Rentenversicherung abführen. Die Rente erhöht sich dadurch jedoch nicht. Ab 1. Januar 2017 erhalten Bezieher einer Rente nach Erreichen der regulären Altersgrenze die Möglichkeit, während der Beschäftigung eigene Beiträge zur Rentenversicherung zu zahlen. Erforderlich ist hierfür eine Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber. Durch die eigenen und die vom Arbeitgeber gezahlten Rentenversicherungsbeiträge erhöht sich die Rente ab der Rentenanpassung im darauffolgenden Jahr.


Sonderzahlungen zum Ausgleich von Rentenabschlägen


Wird die Altersrente vor Erreichen der regulären Altersgrenze in Anspruch genommen, ergeben sich Abschläge bei der Rente. Rentenabschläge können durch eine Sonderzahlung von Beiträgen ganz oder teilweise ausgeglichen werden. Dies ist derzeit regelmäßig ab einem Alter von 55 Jahren möglich. Ab 1. Juli 2017 wird diese Grenze auf 50 Jahre gesenkt. Die Höhe des Ausgleichsbetrages kann einer besonderen Rentenauskunft über die voraussichtliche Minderung der Altersrente entnommen werden, die auf Antrag vom Rentenversicherungsträger erstellt wird.
Prävention wird gestärkt
Die Rentenversicherung wird ihren Versicherten zukünftig ab Vollendung des 45. Lebensjahres im Rahmen von Modellprojekten umfassende berufsbezogene Gesundheitsuntersuchungen anbieten. In Zusammenarbeit mit anderen Sozialleistungsträgern soll dadurch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Versicherten gestärkt und die Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen besser koordiniert werden.


Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Flexi-Rentengesetz haben wir im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de zusammengestellt, weitere Informationen gibt es auch auf flexirente.drv.info.


Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Foto zur Meldung: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz informiert
Foto: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz informiert

Wenn Sie kein Amtsblatt bekommen haben ...

(28.11.2016)

Reklamationen wegen Nichtzustellung des Amtsblattes nimmt die Verlag + Druck LINUS WITTICH KG unter folgenden Rufnummern entgegen:

 

06502/9147-335, -336, - 713 und -716.

 

Die neue E-Mail-Adresse für Reklamationen ist:

 

vertrieb@wittich-foehren.de

Foto zur Meldung: Wenn Sie kein Amtsblatt bekommen haben ...
Foto: Wenn Sie kein Amtsblatt bekommen haben ...

Abend der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe

(09.11.2016)

Einladung
zum Abend der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe
in der Verbandsgemeinde Kell am See
Wir wollen DANKE sagen!


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Netzwerkerinnen und Netzwerker,

 

Ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe trägt in erheblichem Maße dazu bei, dass geflüchtete Menschen in Deutschland herzlich willkommen sind. Gleichzeitig ist Ihr Engagement ein wichtiger Dienst im Sinne der Integration in unsere Gemeinden.
Wir möchten Sie – das heißt alle, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren -  herzlich einladen zu einem Abend, an dem wir auf den Weg schauen, den wir bisher  gegangen sin, die Initiativen vorstellen und  wertschätzen, die in den vergangenen 18 Monaten entstanden sind und Wünsche für die Zukunft formulieren.  


Der Abend findet statt am

Freitag, 2. Dezember 2016 von 19.00 – 21.30 Uhr
Dorfcafé Mandern

Für das leibliche Wohl (Suppe und Fingerfood) ist gesorgt. Damit wir besser planen können, bitten wir Sie um verbindliche Anmeldung bis zum 25.11.2016 im Büro des Dekanates Hermeskeil – Waldrach (Sekretärin Birgit Schmitz):

birgit.schmitz-l@bgv-trier.de;  oder Tel: 06503-922889-10

Wir würden uns sehr freuen, Sie zum Abend des Ehrenamtes in Mandern begrüßen zu dürfen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Martin Alten

Pastor Kai Quirin

Elisabeth Scherer

Andreas Flämig

Foto zur Meldung: Abend der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe
Foto: Abend der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe

Bekanntmachung zum Trinkwasser der Verbandsgemeinde Kell am See

(28.10.2016)

1. Information der Verbraucher

 

Aufgrund der Trinkwasserverordnung geben wir die Zusatzstoffe zum Trinkwasser bekannt. Das aus den Quellfassungen und Brunnen gewonnene Grundwasser wird ausschließlich mit Filtration über Kalkgestein aufbereitet und somit an die in der Trinkwasserverordnung geforderte Beschaffenheit angepasst. Das dazu eingesetzte Filtermaterial (bestehend aus Calciumcarbonat/Magnesiumoxid) ist in der Liste der zugelassenen Aufbereitungsstoffe  der Trinkwasserverordnung aufgeführt. In allen Aufbereitungsanlagen der Wasserwerke Kell-Waldweiler, Kell, Mandern, Greimerath, Zerf sowie Vierherrenborn wird vorsorglich eine UV-Desinfektion vorgenommen; dies ist die umweltfreundlichste Art der Desinfektion ohne Chemikalien. Das Trinkwasser wird jährlich, in regelmäßigen Abständen mikrobiologisch und nach bestimmten sensorischen, physikalisch-chemischen und chemischen Kenngrößen beurteilt bzw. untersucht, um den hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung gerecht zu werden.


2. Härtebereich

 

Aufgrund des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes wird der Härtebereich des Wassers der Verbandsgemeinde Kell am See bekannt gegeben. Das Trinkwasser des gesamten Versorgungsgebietes nimmt beim Durchfließen der Bodenschichten nur wenige Mineralien auf. Deshalb hat das Wasser aus dem Versorgungsnetz nur eine geringe Härte. Die Gesamthärte liegt zwischen 4° - 7° deutsche Härte und ist deshalb dem Härtebereich „weich“ zuzuordnen. Die  g e r i n g s t e  Wasch- und Spülmitteldosierung ist ausreichend! Aggressivität für das Rohrmaterial besteht nicht.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Verbandsgemeindewerke.

 

Verbandsgemeindewerke Kell am See
Jörg Jost, Werkleiter

 

Foto zur Meldung: Bekanntmachung zum Trinkwasser der Verbandsgemeinde Kell am See
Foto: Bekanntmachung zum Trinkwasser der Verbandsgemeinde Kell am See

Kindertag in Zerf

(06.10.2016)

am Samstag, 10.09. fand an der Ruwertalhalle in Zerf der erste Kindertag durch den hiesigen Jugendraum, mit Unterstützung der Jugendpflege Kell am See, statt. Vorher bereiteten die 15 Jugendlichen ihre Räumlichkeiten durch einen Neuanstrich mit  freundlichen Farben, gestiftet vom Malerbetrieb Merz, in der Ruwertalhalle vor.
Bei wolkenfreiem Sommerwetter organisierte die Gruppe einen Parcours mit unterschiedlichen Aktivitäten und Spielen. Dazu zählten u.a. Eierlauf, Kuhmelken, Mandalas malen, Hüpfkästchen springen, Ball-Dribbeln, Murmelbilder, Ziel-Spritzen sowie Kinderschminken. Etwa 30 Kinder folgten mit ihren Eltern der Einladung der gut organisierten Jugendgruppe und verbrachten einen fröhlichen Nachmittag neben der Sporthalle. Selbstgemachte Kuchen und Getränke stärkten die kleinen und großen Gäste, die sich, wie die Organisatoren, auf eine Wiederholung der Veranstaltung freuen.

 

Foto zur Meldung: Kindertag in Zerf
Foto: Kindertag in Zerf

Bericht zum Walderlebnis-Tag in Greimerath

(30.08.2016)

Am 26.August fand im Rahmen der Jugendpflege Kell am See mit dem Walderlebnis-Tag der letzte Programmpunkt des Sommerprogramms 2016 statt, der in Kooperation mit der Waldjugend Greimerath organisiert wurde.


16 Mädchen und Jungen der VG trafen sich hierzu am Waldlehrpfad des Hirschfeller Hofs, Nähe Greimerath, um den heißen Sommertag im kühlen, schattigen Wald zu verbringen. Die Führung durch das Grün übernahm Ralf Taubert, ehemaliger Förster des Reviers, der auch die Gruppe der Waldjugend leitet. Auf kindgerechter Art wusste er die Informationen des Parcours an die jungen Teilnehmer weiterzugeben, die seinen Ausführungen konzentriert lauschten. Kleine Spiele und Suchaktionen lockerten den Gang  durch den Forst auf und mobilisierten die Gruppe. Neben Bäumen, Kräutern und Tieren fand sich in diesem speziellen Wald auch ein Zauberbaum, der seine süßen, raren Früchte für die Wandergruppe bereit hielt.


Nach Beendigung des Rundgangs stärkten sich Teilnehmer und Helfer mit gegrillten Würstchen, um anschließend Kooperations- und Teamspiele durchzuführen. Abschließend hatten die Besucher Gelegenheit zum freien Spiel im Wald. Erfreulicherweise stellten die Betreuer fest, dass die Kinder weder Handys noch Tablets vermissten und sich rasch ihren eigenen phantasievollen Geschichten widmeten, die den Wald mit einbezogen.


Das positive Feedback der Kinder legt eine Wiederholung des Tags für das kommende Jahr nahe.
Wie auch in anderen Aktionen der Jugendpflege konnte ein Flüchtlingskind integriert werden, das durch die Bundesfreiwilligendienstleistende, Anna Engler, begleitet wurde.

 

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle der Waldjugend Greimerath für die Organisation und die Durchführung. Finanzielle Unterstützung des Projekts gab es durch eine  Spende des Spiridon Hochwald Lauftreffs, durch die Grillgut und Getränke für die Teilnehmer bereitgestellt werden konnten. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön !

 

Foto zur Meldung: Bericht zum Walderlebnis-Tag in Greimerath
Foto: Bericht zum Walderlebnis-Tag in Greimerath

Der Saar-Hunsrück-Steig

(16.08.2016)

Erwandern Sie 218 traumhafte Kilometer ... an bizarren Felsen und idyllischen Bachläufen entlang ... durch tiefe Täler und geheimnisvolle Moorlandschaften. Entdecken Sie romantisch gelegene Seen, verwunschene Täler und phantastische Aussichten.

Der Saar-Hunsrück-Steig grenzt an die Mosel in Perl, an die Römerstadt Trier und an die Edelsteinhochburg Idar-Oberstein.

Der im Mai 2007 eröffnete Saar-Hunsrück-Steig wurde vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumweg zertifiziert. Mit 64 Erlebnispunkten erreichte er die TOP-Platzierung bei den Fernwanderwegen in Deutschland. Sein Alleinstellungsmerkmal: Mehr als 70 % Naturwege.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite http://www.saar-hunsrueck-steig.de.

Foto zur Meldung: Der Saar-Hunsrück-Steig
Foto: Der Saar-Hunsrück-Steig

Erlebnis Traumschleifen - Premium-Wanderwege in der Verbandsgemeinde Kell am See

(16.08.2016)

Für Wanderer und Naturfreunde tut sich viel rund um den Saar-Hunsrück-Steig: In der Region zwischen Mosel, Rhein, Saar und Nahe entsteht ein dichtes Netz fantastischer Premiumwege für Wanderungen, auf denen man sprichwörtlich ins Träumen kommen kann: Die "Traumschleifen Saar-Hunsrück".

 

Wegeverlauf:

Die Traumschleifen verlaufen größtenteils auf schmalen, naturnahen Wegen, vorbei an idyllischen Wasserläufen und imposanten Felsformationen hin zu atemberaubenden Aussichtspunkten und beeindruckenden Natur- und Kulturdenkmälern. Wanderungen auf den Traumschleifen sind definitiv ein erholungsreiches Naturerlebnis!

 

Länge und Lage der Traumschleifen:

Die Traumschleifen sind zwischen 6 und 18 km lang und als Rundwege angelegt. Einige von ihnen sind direkt vom Saar-Hunsrück-Steig aus zu erreichen, andere findet man in geringer Entfernung. Ganz gleich, wo man startet: In jedem Fall eröffnen die Traumschleifen die Möglichkeit zu weiteren Entdeckungstouren rund um den Saar-Hunsrück-Steig!

 

Traumschleifen in der Verbandsgemeinde Kell am See:

 

Ruwer-Hochwald-Schleife, Hentern

 

Schillinger Panoramaweg

 

Greimerather Höhenweg

 

Hochwald Acht, Kell am See und Waldweiler

 

Weitere Informationen in der Traumschleifen-Broschüre, die in der Tourist-Information Kell am See, Bahnhofstraße 25, kostenlos erhältich ist.

Foto zur Meldung: Erlebnis Traumschleifen - Premium-Wanderwege in der Verbandsgemeinde Kell am See
Foto: Erlebnis Traumschleifen - Premium-Wanderwege in der Verbandsgemeinde Kell am See

Der Ruwer Hochwald Radweg

(16.08.2016)

Mit dem Rad auf der Bahntrasse

Wo heute Fahrräder rollen, dampften früher Züge. Die historische Eisenbahnstrecke der Ruwer-Hochwald-Bahn wandelt sich zum Ruwer-Hochwald-Radweg. Wie die ehemalige Bahntrasse verbindet der Radweg mit einer Länge von rund 50 Kilometern das Moseltal mit den Höhen des Hunsrück. Er folgt dabei dem Verlauf der Ruwer, einem Moselnebenfluss. Dieser ist übrigens auch für seine exzellenten Weinlagen bekannt. Nicht nur über sieben Brücken soll er gehen, sondern mehr als 20 Mal werden mit dem Rad Brückenbauwerke der verschiedensten Art überquert. Ob Natur und Technik, Kultur und Kulinarisches, Wein und Wald: Es gibt vieles Verschiedenes, was der Radweg zwischen Moseltal und Hochwald zu bieten hat.

 

Ein Radlerbus fährt vom 01. Mai bis 05. Oktober an Samstagen, Sonn- und Feiertagen und in den rheinland - pfälzischen Sommerferien (28.07. - 05.09.2014) täglich.

 

Reservierung nur über www.regioradler.de möglich.

 

Ein Weg, unzählige Erlebnisse

Bereiten Sie mit diesem Internetangebot Ihre Entdeckungstour(en) am und auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg vor. Die vielfältigen Facetten „erfahren“ Sie unter Thementouren mit jeweils besonderem Blickwinkel. Bei der Suche nach Sehenswürdigkeiten und Gastronomie-Angeboten helfen Ihnen die Rubriken Sehenswertes sowie Essen & Schlafen. Strecken-Informationen durch Karten und Etappen-Profile oder Service-Leistungen wie Anreisetipps und Ansprechpartner werden übersichtlich für Sie zusammengefasst.

 

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter:

 

http://www.ruwer-hochwald-radweg.de/

Foto zur Meldung: Der Ruwer Hochwald Radweg
Foto: Der Ruwer Hochwald Radweg

Mountainbiking im Naturpark Saar-Hunsrück

(16.08.2016)

Der Hochwald mit seinem typischen Mittelgebirgscharakter bietet nicht nur Wanderern optimale Voraussetzungen, die dichten Waldbestände, die tief eingeschnittenen Täler und die luftigen Höhenrücken zu durchstreifen, nein, in Kell am See hat man diese Gegebenheiten nun auch für eine in ihrer Beliebtheit ständig wachsende Trendsportart, das Mountainbiking, erkannt und die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Biker der verschiedensten Leistungsklassen hier ein wahres Eldorado vorfinden. Insgesamt neun Touren unterschiedlicher Längen und Schwierigkeitsgrade durchziehen den westlichen Teil des Hunsrücks und erfüllen nicht nur höchste Fahransprüche sondern führen die Biker auch zu den landschaftlich schönsten Ecken des Hochwaldes und des oberen Ruwertales. Der Stausee in Kell, die Riveris- und die Primstalsperre sowie das urtümliche Wadrilltal mit der hoch über ihm residierenden Burgruine Grimburg sowie die einzige bewirtschaftete Alm im Hunsrück, die Hochwaldalm, sind nur einige wenige Highlights, die von den Bikern angesteuert und für eine Verschnaufpause genutzt werden können, denn eines ist sicher, die Touren, die allesamt von erfahrenen Mountainbikern ausgewählt wurden, verlangen dem Fahrer auf den überwiegend unbefestigten Wegen nicht nur den sicheren Umgang mit seinem Rad ab, sondern erfordern auch ein gewisses Maß an Grundkondition. Damit aber auch jedermann seine Leistungsfähigkeit richtig einschätzen kann, hat die Tourist-Information in Kell am See ein Roadbook herausgebracht, in dem alle Touren genauestens beschrieben werden. Höhenprofile, Angaben zu der durchschnittlichen Fahrzeit und den zu überwindenden Höhenmetern sowie eine Detailkarte mit dem genauen Verlauf der Strecke ermöglichen dem Fahrer beste Vorbereitung auf die einzelnen Touren.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der Touristinformation unter:

http://www.hochwald-ferienland.de

Foto zur Meldung: Mountainbiking im Naturpark Saar-Hunsrück
Foto: Mountainbiking im Naturpark Saar-Hunsrück

Solaranlagen für Warmwasser und Heizung

(07.07.2016)

Eine thermische Solaranlage kann oft die Energiekosten reduzieren; sie ist aber nicht für jeden Haushalt geeignet. Haushalte mit hohem Warmwasserbedarf profitieren besonders von solarthermischen Anlagen. Ebenfalls sinnvoll ist der Einsatz von Sonnenenergie, wenn bereits ein großer Wärmespeicher vorhanden ist, etwa bei einer zentralen Holzheizung. Dagegen rechnet sich für kleine Haushalte mit geringem Warmwasserbedarf eine Solaranlage häufig nicht. Bei ungünstigem Einbau kann sie sogar zu einem Mehrverbrauch an Energie führen.


Eine solarthermische Anlage zusätzlich zur Heizungsunterstützung einzusetzen, bietet sich vor allem an, wenn ohnehin ein neuer Heizkessel oder Warmwasserspeicher installiert werden soll. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass hier niedrige Heizungsvorlauftemperaturen von Vorteil sind, denn dann kann die Anlage auch im Winter, wenn am meisten geheizt wird, einen höheren Nutzungsgrad erzielen. Flächenheizungen in gut gedämmten Gebäuden arbeiten mit Temperaturen von rund 30 Grad - also deutlich unter der Warmwassertemperatur.


Für die Installation von Solarthermie Anlagen in Bestandsgebäuden gibt es Fördermittel vom Staat. Unabhängig davon sollte zunächst geprüft werden, ob die Solaranlage zum Haus passt und sich rechnet. Dabei hilft der Energieberater der Verbraucherzentrale. Der Energieberater hat Sprechstunde jeden Donnerstag von 14.00 - 18.00 Uhr in der Verbraucherberatungsstelle Trier, Fleischstraße 77. Voranmeldung ist erforderlich unter der Tel.-Nr. 0651/48802 Montag - Donnerstag 09.00 - 17.00 Uhr, Freitag, 09.00 - 13.00 Uhr oder E-Mail trier@vz-rlp.de.

Foto zur Meldung: Solaranlagen für Warmwasser und Heizung
Foto: Solaranlagen für Warmwasser und Heizung

RWE bringt weiterhin Licht in die Verbandsgemeinde Kell am See

(08.06.2016)

- Zusammenarbeit über Betrieb und Modernisierung der Straßenbeleuchtung bis Ende 2022-
-Umfangreiche Modernisierung auf effiziente und moderne Technik-


Die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kell am See werden auch künftig mit RWE beim Betrieb und bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung zusammenarbeiten. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kell am See, Martin Alten, kam gemeinsam mit Ortsbürgermeistern der beteiligten Gemeinden sowie mit Repräsentanten von RWE im Gasthaus „Zur Post“ in Kell am See zusammen, um die entsprechenden Verträge zu unterzeichnen. Die neuen Dienstleistungsvereinbarungen mit dem Titel „Licht & Service“ haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2022.


Laut Angaben der Beteiligten umfasst das Gebiet der Verbandsgemeinde Kell am See 1670 Straßenleuchten. In den kommenden Jahren unterstützt RWE die Modernisierung der Anlagen in der Verbandsgemeinde auf hochmoderne LED-Technologie mit einem Innovationszuschuss pro Leuchte. Alternativ rüstet RWE entsprechende Laternen bei der Wartung kostenfrei auf die ebenfalls effiziente Natrium-Dampf-Hochdrucktechnologie um.


„Wir werden den Energiebedarf durch den Einsatz stromsparender Technik in den nächsten Jahren deutlich reduzieren können. Diese Kosteneinsparung ist ein schöner Effekt und entlastet nicht nur die kommunalen Haushalte, sondern ist auch gut für unsere Umwelt und den Klimaschutz“, erläutert Bürgermeister Martin Alten. Michael Arens, Leiter der Region Trier bei RWE, ergänzte: „RWE ist bereits seit Jahrzehnten ein zuverlässiger Partner der Verbandsgemeinde Kell am See im Bereich der Straßenbeleuchtung. Wir freuen uns, dass wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen können.“


Die neuen Verträge zur Straßenbeleuchtung hatte RWE gemeinsam mit der Kreisgruppe Trier-Saarburg des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz erarbeitet. Die nun unterzeichnete Vereinbarung umfasst neben der Modernisierung der Straßenbeleuchtung auf neue Technologien - wie zum Beispiel die Umrüstung auf LED - auch die Planung, den Bau und Betrieb von Straßenlaternen, die Störungsbeseitigung sowie die Wartung der Anlagen.

Foto zur Meldung: RWE bringt weiterhin Licht in die Verbandsgemeinde Kell am See
Foto: RWE bringt weiterhin Licht in die Verbandsgemeinde Kell am See

Rund um den Ball

(08.06.2016)

„Rund um den Ball“ - mittwochs 16.30 - 18.00 Uhr in der Turnhalle Kell am See


„Rund um den Ball“ versteht sich als Begegnungsstätte im sportlichen Rahmen für alle Kinder und Jugendlichen, die nicht unbedingt Bezug zu leistungsorientiertem Sport haben. Jeder ist mit seinen Fähigkeiten willkommen und geschätzt. Die Priorität liegt neben dem Spaß zum einen auf dem Sozialen Lernen in der Gruppe und zum anderen auf dem Erkennen persönlicher Grenzen und Selbsteinschätzung.
Zum Aufwärmen spielen wir meist Fußball oder Basketball, später werden Tischtennisplatten aufgebaut. Der Ball-Roboter bietet eine prima Möglichkeit, die individuellen Fähigkeiten zu verbessern. Lernfortschritte werden hier schnell erreicht. Zeitgleich steigt das Selbstbewusstsein. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!
„Rund um den Ball“ ist eine Kooperation des SV Kell und der Jugendpflege.

Foto zur Meldung: Rund um den Ball
Foto: Rund um den Ball

Landtagswahl 2016; vorläufiges amtliches Endergebnis

(16.03.2016)

Die Wählerinnen und Wähler haben über die Zusammensetzung des 17. rheinland-pfälzischen Landtages entschieden. Ihm werden erstmals in der Geschichte des Landes fünf Parteien angehören. Stärkste Kraft wurde nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis die SPD mit einem Landesstimmenanteil von 36,2 Prozent. Das war gegenüber der Wahl von 2011 ein Zugewinn von 0,5 Prozentpunkten. Die CDU erreichte 31,8 Prozent, 3,4 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Drittstärkste Kraft wurde die AfD, die erstmals bei einer Landtagswahl antrat und 12,6 Prozent der Stimmen erhielt. Die FDP, auf die 6,2 Prozent der Stimmen entfielen, zieht als viertstärkste Kraft in den Landtag ein, dem sie in den vergangenen fünf Jahren nicht angehört hatte; die Liberalen gewannen 2,0 Prozentpunkte hinzu. Die GRÜNEN verloren gegenüber der vorigen Wahl 10,1 Prozentpunkte und kamen auf 5,3 Prozent der Stimmen.

 

Die Parteien, die den Sprung in den Landtag nicht schafften, vereinigen insgesamt 7,9 Prozent der Stimmen auf sich. Davon erhielt die Partei DIE LINKE 2,8 Prozent, 0,2 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Die FREIEN WÄHLER erreichten erneut 2,3 Prozent der Stimmen. Alle übrigen Parteien erzielten Stimmenanteile von jeweils weniger als ein Prozent.

Aufgrund dieser Stimmenergebnisse entfallen im neuen rheinland-pfälzischen Landtag auf die SPD 39 Sitze. Die CDU erhält 35 Sitze, die AfD 14 Sitze, die FDP erreicht 7 Sitze, die GRÜNEN 6 Sitze.

 

Die Wahlbeteiligung lag bei 70,4 Prozent, das waren 8,6 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2011. Damit ist wie Wahlbeteiligung zum zweiten Mal in Folge angestiegen. Im Jahr 1983 hatten sich über 90 Prozent der Wahlberechtigten an der Landtagswahl beteiligt, die allerdings zeitgleich mit der Bundestagswahl stattfand. Danach war die Beteiligung bis 2006 von Wahl zu Wahl gesunken.

 

Landeswahlleiter Jörg Berres bedankt sich bei über 40.000 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern in 4.824 Stimmbezirken und bei rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Verwaltungen für die engagierte und zuverlässige Durchführung der Wahlen und schnelle Ermittlung des vorläufigen Wahlergebnisses.

 

Quelle:

Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz
56128 Bad Ems

 

pfeilrechts.gifLandesergebnis Rheinland-Pfalz - vorläufiges Ergebnis

 

pfeilrechts.gifVerbandsgemeindeergebnis - vorläufiges Ergebnis

 

pfeilrechts.gif Verbandsgemeindeergebnis im pdf-Format - vorläufiges Ergebnis

Foto zur Meldung: Landtagswahl 2016; vorläufiges amtliches Endergebnis
Foto: Landtagswahl 2016; vorläufiges amtliches Endergebnis

Informationen des Jugendpflegers: Kinder-Uni in Trier

(09.03.2016)

Für wissbegierige junge Forscherinnen und Forscher ab 8 Jahren bietet die Universität in Trier in diesem Jahr viele interessante Veranstaltungen zu verschiedenen Themenbereichen. Wir werfen einen Blick auf die Sportart Judo. Wir fragen uns u.a., was es mit dem Klimawechsel auf sich hat und  was unsichtbare Farben für einen Einfluss auf unser Leben haben. Den kompletten Veranstaltungskatalog entnehmt ihr bitte dem beigefügten Flyer.
Die Registrierung für die einzelnen Veranstaltungen ist seit 01.03. geöffnet. Da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind, wird eine zügige Anmeldung empfohlen.

 

Weitere Informationen findet ihr unter: www.kinderuni.uni-trier.de

 

Wir freuen uns auf eine gemeinsame, spannende Forschungszeit mit euch!

 

[Flyer Kinder-Uni]

Foto zur Meldung: Informationen des Jugendpflegers: Kinder-Uni in Trier
Foto: Informationen des Jugendpflegers: Kinder-Uni in Trier

„Kleine-Hilfe-Börse“ der Jugendpflege

(22.02.2016)

„Die gesellschaftlichen Entwicklungen verändern die Stellung junger und älterer Menschen in der Gesellschaft und die Beziehungen der Generationen zueinander. Kleinere Familien leben weiträumiger verstreut, die Zahl der Alleinerziehenden und der Patchwork-Familien wächst, die familiären Netzwerke werden weitmaschiger. Ergänzende Hilfen sind notwendig um die Familien zu entlasten. Einen Beitrag dazu liefern Unterstützungsstrukturen, die im Rahmen des bürgerlichen Engagements aufgebaut werden. Solche Programme werden zu einem großen Teil von Seniorinnen und Senioren getragen, die sich u.a. nach dem Ruhestand fit, mobil und selbstbewusst fühlen ihr Leben zu gestalten und ihr Wissen und ihre Kompetenzen z.B. über intergenerationale Lernbegegnungen an Kinder und Jugendliche weiterzugeben.“ Aber auch Jugendliche sind bereit einen Beitrag zu leisten, unterstützende Hilfestellungen anzubieten und Verantwortung zu übernehmen.
Die Qualität des Lebensraumes wächst mit dem Engagement und der Hilfsbereitschaft der Mitbürger.


Einen ersten Schritt zu diesen intergenerationalen Begegnungen möchte die Jugendpflege nun mit der „Kleinen-Hilfe-Börse“ gehen.


Die Jugendpflege hat sich u.a zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen, Familien und älteren Menschen positiv zu gestalten und das Zusammenleben der Generationen zu verbessern. Hierzu gehört es auch, sich gegenseitig im Alltag, z.B. bei der Betreuung von Familienmitgliedern und Hausaufgaben, beim Einkaufen, bei der Gartenarbeit, bei der Versorgung von Haustieren etc. zu unterstützen.


Mit der „Kleine-Hilfe-Börse“ werden zum einen Leute gesucht, die ehrenamtlich was für andere tun wollen, ihre Interessen und Fähigkeiten zur Verfügung stellen, um zu helfen und einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Zum anderen bieten wir denjenigen , die im Alltag Unterstützung brauchen, die Möglichkeit, jemanden zu finden, der Ihnen ehrenamtlich Hilfe bietet. Ihr Angebot bzw. Ihr Wunsch nach einer „Kleinen-Hilfe“ wird im Amtsblatt unter Angabe des Ortes und der Telefonnummer / Email-Adresse (ohne Namen) veröffentlicht. Die Interessenten können dann direkt Kontakt miteinander aufnehmen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bei dieser Serviceleistung keinerlei Erfolgsgarantie geben können und jegliche Haftung ausschließen.
Bei Rückfragen setzen Sie sich gerne mit mir unter 06589-17933 oder 0175-5553295 in Verbindung

Name, Vorname:

Straße:

Wohnort:

Telefon / E-Mail:


Zutreffendes bitte ankreuzen!

Suche bzw. biete „Kleine Hilfe“

Tätigkeit:

Zeitumfang:

Beginn:

Diesen Antwortcoupon ausgefüllt zurücksenden an die Jugendpflege, Rathausstr.1, 54427 Kell am See

Ihr Jugendpfleger
Jochen Heib

Foto zur Meldung: „Kleine-Hilfe-Börse“ der Jugendpflege
Foto: „Kleine-Hilfe-Börse“ der Jugendpflege

Mobiliar für Flüchtlingsunterkünfte gesucht

(25.01.2016)

Wir suchen dringend gut erhaltenes Mobiliar für Flüchtlingsunterkünfte, insbesondere Fernseher, Receiver, Tische, Stühle, Schränke und Betten. Die Möbelstücke können jeden Mittwoch, in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr, auf dem Hirschfelderhof (Halle von E. Stütz) abgegeben werden, oder nach tel. Vereinbarung mit unserem Mitarbeiter Hans-Jürgen Schreiner 06589/17945.


Kell am See, den 25.01.2016
Martin Alten, Bürgermeister

Foto zur Meldung: Mobiliar für Flüchtlingsunterkünfte gesucht
Foto: Mobiliar für Flüchtlingsunterkünfte gesucht

Dringend Wohnraum gesucht

(25.01.2016)

An alle Vermieter


Die Verbandsgemeindeverwaltung Kell am See sucht zur Unterbringung von Asylbewerbern (Einzelpersonen und Familien) Wohnraum innerhalb der Verbandsgemeinde. Von Seiten der Verbandsgemeinde wird eine längerfristige Anmietung des Wohnraums angestrebt. Möblierte Wohnungen werden bevorzugt berücksichtigt. Interessierte Vermieter wenden sich an unsere Mitarbeiter, Herrn Hans-Jürgen Schreiner, Tel.: (06589) 179-45 oder Herrn Alexander Jung, Tel.: (06589) 179-35.


Kell am See, den 25.01.2016
Verbandsgemeindeverwaltung Kell am See

Foto zur Meldung: Dringend Wohnraum gesucht
Foto: Dringend Wohnraum gesucht

Veranstaltungskalender 2016

(29.12.2015)

Der kostenlose Veranstaltungskalender der VG Kell am See für das Jahr 2016 - im gewohnt praktischen Taschenformat - wird am 23. Dezember geliefert und in unserer Infobox ausgelegt. Ab Januar wird er ebenfalls in Verbandsgemeindeverwaltung erhältlich sein.
Wir weisen darauf hin, dass unser Büro zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen bleibt. Ab Montag, dem 4. Januar 2016 sind wir gerne wieder für Sie da.

Foto zur Meldung: Veranstaltungskalender 2016
Foto: Veranstaltungskalender 2016

Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung

(15.08.2012)

Am Herrenmarkt 1, Telefon 06589/17921 oder 06589/17922.

 

Öffnungszeiten Vormittags:

Montag bis Donnerstag 7.30 bis 12.30 Uhr, Freitag 7.30 bis 13.00 Uhr.

 

Öffnungszeiten Nachmittags:

Montag bis Mittwoch 13.30 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 13.30 bis 18.00 Uhr.

Foto zur Meldung: Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung
Foto: Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung


Veranstaltungen

06.10.​2018 bis
21.10.​2018
 
10.11.​2018 bis
18.11.​2018
 
 

Gastroangebote

06.10.​2018 bis
21.10.​2018
Kartoffeltage Saar-Hunsrück in der VG Kell am See
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10.11.​2018 bis
18.11.​2018
Wildwoche Saar-Hunsrück in der VG Kell am See
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